Neustadt / Bornheim RHEINPFALZ Plus Artikel Hornbach-Märkte: Nach der Corona-Zwangspause jetzt der Boom

Die Regale gut gefüllt: Mitarbeiterin in einem Hornbach-Baumarkt.
Die Regale gut gefüllt: Mitarbeiterin in einem Hornbach-Baumarkt.

Auch der Pfälzer Bau- und Gartenmarkt-Pionier Hornbach war von den Corona-bedingten Einschränkungen stark betroffen – doch jetzt gibt es Nachholbedarf bei den Kunden.

Wie die Hornbach-Gruppe am Dienstag mitteilte, werde sich die Finanz- und Ertragslage im ersten Quartal des Geschäftsjahres (1. März bis 31. Mai) deutlich positiv entwickeln. Anfänglich seien bis zu 40 Prozent der Baumärkte im In- und Ausland von Verkaufsbeschränkungen betroffen gewesen. Nun zeige sich aber, dass die Einbußen dank der hohen Umsätze in den (wieder-)eröffneten Baumärkten, DIY-Onlineshops sowie Baustoffhandelsniederlassungen „mehr und mehr überkompensiert werden“.

Fürs Restjahr aber skeptisch

Für die restlichen neun Monate des Geschäftsjahres erwartet man bei Hornbach „wegen der schwer abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Krise“ jedoch erhebliche konjunkturelle Risiken. Die Konzernumsätze würden deshalb wohl in etwa das Niveau des Geschäftsjahres 2019/20 (4,7 Milliarden Euro) erreichen, bei der Baumarkt AG 4,4 Milliarden Euro.

Europaweit betreibt Hornbach 160 Baumärkte mit etwa 21.500 Beschäftigten. In der Pfalz arbeiten rund 2700 Menschen für den Konzern.

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