Wirtschaft Firmen und Fakten: DB investiert 1 Milliarde Euro in Erneuerung der ICE-Flotte

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Die Deutsche Bahn (DB) investiert in den kommenden Jahren zusätzlich über 1 Milliarde Euro in die Erweiterung und Erneuerung ihrer ICE-Flotte. Davon entfallen rund 700 Millionen Euro in die ICE-4-Beschaffung, für die bisher 5,3 Milliarden Euro eingeplant waren. Beim Hersteller Siemens bestellt die DB 18 weitere siebenteilige ICE 4 zusätzlich zu den bereits georderten 19. Von den bestellten 100 zwölfteiligen ICE 4 erhalten 50 einen zusätzlichen Wagen. Damit steigt die Anzahl der Sitzplätze pro Zug von 830 auf 918. 320 Millionen Euro sind für eine umfassende Modernisierung des ICE 1 vorgesehen, der noch bis 2030 fahren soll. Die Modernisierung des schon seit 1991 eingesetzten ICE 1 dient nicht zuletzt einer höheren Einsatzreserve. Der Essener Thyssen-Krupp-Konzern wird grundlegend umgebaut und dabei in zwei eigenständige Unternehmen aufgespalten. Dies kündigte der Vorstand gestern an. Er werde dem Aufsichtsrat das Konzept auf einer Sitzung am Sonntag vorschlagen. Ziel seien „zwei deutlich fokussiertere und leistungsfähigere Unternehmen“, hieß es. Beide sollen an der Börse notiert sein. Auf der einen Seite werde die Thyssen-Krupp Materials AG unter anderem den 50-Prozent-Anteil aus dem fusionierten Stahlgeschäft mit dem indischen Partner Tata enthalten. Hinzu kommen der Handel mit Werkstoffen sowie der Marineschiffbau. In dem zweiten Unternehmen Thyssen-Krupp Industrials AG soll etwa das Geschäft mit Aufzügen oder Zulieferungen für die Autoindustrie gebündelt werden. Der irische Billigflieger Ryanair rechnet wegen des heutigen Streiks seiner Piloten in Deutschland mit dem Ausfall von 35 bis 45 Flügen. Damit würden aber 90 Prozent der geplanten Flüge von und nach Deutschland stattfinden, teilte Ryanair gestern mit. Zusammen mit den Piloten wollen auch die Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland heute ganztägig in den Streik treten. Die Gewerkschaft Verdi rief die rund 1000 Flugbegleiter gestern zu dem bundesweiten Ausstand aus. Für heute haben auch Flugbegleiter in mehreren europäischen Ländern zu Streiks aufgerufen. Ryanair hatte angekündigt, deshalb rund 150 von 2400 geplanten Flügen streichen zu müssen.

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