Schifferstadt / Unternehmen RHEINPFALZ Plus Artikel Energiekonzern Thüga stellt sich neu auf

Wird Geschäftsführer der Thüga Energie: Christoph Raquet, bisher Geschäftsführer von Thüga Netze in Schifferstadt.
Wird Geschäftsführer der Thüga Energie: Christoph Raquet, bisher Geschäftsführer von Thüga Netze in Schifferstadt.

Der auch in der Pfalz präsente Energiekonzern Thüga aus München mit dem Gas- und Stromnetzbetreiber Thüga Netze mit Hauptsitz in Schifferstadt organisiert sich um.

Dahinter steckt auch das Ziel, von Kunden stärker wahrgenommen zu werden.

Aus den bisherigen Schwestergesellschaften wird ab 1. Januar 2026 ein Energieversorger mit Thüga Energie als Dachgesellschaft und Thüga Netze als Netzbetreiber. Das hat der Konzern am Freitag mitgeteilt.

Von 5064 Kilometern Thüga-Gasnetz liegen rund 1800 km in der Pfalz, vor allem in Teilen der Südpfalz und des Rhein-Pfalz-Kreises, und die restlichen in den Regionen Hegau-Bodensee um Singen sowie in Allgäu-Oberschwaben. Zudem betreibt Thüga Netze Stromnetze.

Die Thüga Aktiengesellschaft (Thüga) bildet aktuellen Konzernangaben zufolge den Kern des größten Netzwerks kommunaler Energie- und Wasserversorger in Deutschland.

Thüga-Gruppe hat 27.000 Mitarbeiter

In der Thüga-Gruppe sind mehr als 100 Unternehmen vernetzt. Die Thüga-Gruppe mit ihren rund 27.000 Mitarbeitern hat 2024 einen Umsatz von knapp 48 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit zählt sie zu den umsatzstärksten deutschen Energieversorgern. Mit der Umorganisation kommt es zu Wechseln in den Geschäftsführungen. Christoph Raquet, bisher Geschäftsführer der Thüga-Netze in Schifferstadt, übernimmt die Geschäftsführung der Thüga Energie. Raquet folgt auf Markus Spitz, der ebenfalls ab Januar Leiter der Region West der Thüga AG wird.

Martin Bauer folgt auf Christoph Raquet

Die Geschäfte der Thüga Netze führt künftig Martin Bauer, bisher Leiter Netze. Mit der neuen Struktur sollen die Zusammenarbeit mit den kommunalen Partnern und Kompetenzen für „die Energie- und Wärmewende in den Regionen Pfalz, Hegau, Oberschwaben und Allgäu“ gestärkt werden, betont der Konzern.

Der neue Regionalversorger sei ein „weiterer und wichtiger Schritt im Rahmen unseres Zukunftsprogramms Horizonte+2030“, sagt Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga AG.

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