Speyer
Baubranche: Es fehlen derzeit 100 000 polnische Arbeiter
28 Jahre lang stand der 66-jährige Diplom-Kaufmann an der Spitze der rheinland-pfälzischen Bauwirtschaft. „Ich denke, ich habe viel Zeit für die Kollegen eingebracht, jetzt ziehe ich mich nach und nach zurück“, sagte er auf Anfrage. Was keineswegs heiße, dass er sich in seinem Unternehmen zur Ruhe setzen will: „Ich möchte schon noch ein paar Jahre arbeiten.“ Nach einem überstandenen Herzinfarkt („ein Warnschuss“) und seit vergangenem Jahr mit neuer Herzklappe fühle er sich „topfit“.
Die beiden Söhne des vierfachen Vaters sind schon länger mit im Geschäft, zu dem ein Baumaschinenverleih gehört. Knapp 50 Mitarbeiter zählt der Betrieb, der im vergangenen Jahr rund 16 Millionen Euro Bauleistung erbrachte. Sorgen macht sich der Unternehmer in dritter Generation, dass die Wirtschaft noch länger einem großflächigen Stillstand unterliegen könnte. Zwar merke die Baubranche davon bisher mit am wenigsten. Doch fürchtet er, dass es auch danach einen große Zurückhaltung im gewerblichen Bau geben wird.
Besitzanteile am Unternehmen neu geordnet
Die Besitzanteile an dem Unternehmen sind seit Kurzem neu geordnet. Er habe seinem Bruder dessen Anteile abgekauft, so Dupré. Beide hatten 47,5 Prozent der Anteile gehalten. Die restlichen 5 Prozent gehören Duprés Ehefrau und seinen beiden Söhnen.