Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel BASF verkauft Beteiligung an Wasseraufbereitungs-Spezialisten

Die BASF war 2019 bei dem jetzt veräußerten Gemeinschaftsunternehmen eingestiegen.
Die BASF war 2019 bei dem jetzt veräußerten Gemeinschaftsunternehmen eingestiegen.

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF und der US-Vermögensverwalter Clayton, Dubilier & Rice verkaufen ein Gemeinschaftsunternehmen: Solenis geht vollständig an Platinum Equity, eine 1995 gegründete Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Kalifornien.

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF und der US-Vermögensverwalter Clayton, Dubilier & Rice verkaufen ihr Gemeinschaftsunternehmen Solenis vollständig an Platinum Equity, eine 1995 gegründete Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Kalifornien. Solenis mit Sitz in Wilmington/Delaware (USA) ist im Bereich Wasseraufbereitung und Prozessverbesserung tätig, beschäftigt rund 5200 Mitarbeiter und setzte im Geschäftsjahr 2019/20 (30. September) 2,8 Milliarden Dollar (2,36 Mrd Euro) um. 2019 hatte die BASF ihr Geschäft mit Papier- und Wasserchemikalien in Solenis eingebracht. Im für Solenis taxierten Unternehmenswert von 5,25 Milliarden Dollar sind Schulden von rund 2,5 Milliarden Dollar enthalten, vorbehaltlich von Anpassungen zum Abschluss der Transaktion.

Seit 1. Februar 2019 hält die BASF einen Anteil von 49 Prozent an Solenis, den Rest halten Fonds, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet und vom Solenis-Management gehalten werden. „Wir erwarten daher für BASF einen anteiligen Verkaufserlös von rund 1,3 Milliarden Dollar bis 1,2 Milliarden Dollar; das entspricht rund 1,1 Milliarden Euro bis 1 Milliarde Euro“, teilte ein BASF-Sprecher auf Anfrage mit. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden wird ein Abschluss der Transaktion vor dem Ende des laufenden Jahres erwartet. Die BASF werde ungeachtet des Verkaufs weiterhin Produkte an Solenis liefern beziehungsweise von der Gesellschaft beziehen.

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