Unternehmen
BASF: Prämien für Mitarbeiter sinken deutlich, Dividende stabil
Die Dividende trotz aller Schwierigkeiten stabil zu halten – das sei durch die Finanzstärke der BASF möglich, betonte der Ludwigshafener Chemiekonzern am Freitag. Der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung, die am 25. April im Mannheimer Rosengarten stattfindet, entspreche einer Ausschüttung von zusammen 3 Milliarden Euro an die Aktionäre.
Auf Basis des Jahresschlusskurses 2023 bietet die BASF-Aktie nach Angaben des Konzerns mit diesem Dividendenvorschlag eine hohe Dividendenrendite von 7 Prozent. BASF gehöre dem Aktienindex DivDAX an, der die 15 Unternehmen mit den höchsten Dividendenrenditen im Deutschen Aktienindex Dax 40 enthält. „Die sehr solide Eigenkapitalquote und starke Cash-Performance sind Belege für die anhaltende Finanzkraft der BASF, auch in herausfordernden Zeiten“, sagte BASF-Finanzvorstand Dirk Elvermann am Freitag. Der Cashflow, also die Barmittel, die der BASF 2023 aus betrieblicher Tätigkeit zugeflossen sind, erreichten 8,1 Milliarden Euro und lagen damit um 5,2 Prozent über dem Wert des Vorjahres.
Die Dividende von 3 Milliarden Euro werde zu 90 Prozent durch die freien flüssigen Mittel, den Free Cashflow, gedeckt. Die Dividende für die Aktionäre in schwierigen Zeiten erwirtschaftet zu haben, darauf könne man stolz sein, sagte Elvermann.
140 Millionen Euro Prämie
Die Erfolgsbeteiligung für die tariflichen und außertariflichen Mitarbeitenden der BASF SE ist 2023 im Gegensatz zur Dividende stark zurückgegangen. Sie lag nach Angaben des Chemiekonzerns bei zusammen 140 Millionen Euro gegenüber 382 Millionen Euro im Vorjahr (2021: 512 Millionen Euro). Grundlage für die individuellen Erfolgsbeteiligungen der rund 23.150 Tarifmitarbeitenden und die Boni für die rund 8600 außertariflichen Mitarbeitenden ist die im Mitarbeitergespräch festgelegte Leistungsbeurteilung für 2023.
Als Beispiel nannte die BASF einen Chemikanten der Entgeltgruppe E6, dessen Leistung die Erwartungen des Unternehmens in vollem Umfang erfüllt hat. Er erhält als persönliche Erfolgsbeteiligung 2119 Euro brutto (Vorjahr: 5664 Euro).