Wirtschaft BASF: Gewinn steigt 2017 um 32 Prozent

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«Ludwigshafen». Einen massiven Anstieg des Gewinns im vergangenen Geschäftsjahr meldet der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF. Nach vorläufigen Zahlen sei das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen um 32 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gewachsen.

Der Umsatz habe um 12 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro zugelegt. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter werde den Vorjahreswert voraussichtlich um 50 Prozent übertreffen und auf rund 6,1 Milliarden steigen, teilte der Konzern weiter mit. Das Ebit liege mit 8,5 Milliarden Euro um 36 Prozent über dem Vorjahreswert. Die wesentlichen Ergebnisgrößen der BASF übertreffen damit nach Angaben des Chemiekonzerns erheblich die Schätzungen von Analysten. Die BASF nannte gestern vorläufige, nicht testierte Geschäftszahlen für 2017. Den ausführlichen Bericht für das vergangene Jahr will das Unternehmen am 27. Februar vorlegen. Der Anstieg des Ergebnisses resultiert den Angaben zufolge insbesondere aus dem kräftig gesteigerten Gewinn im Segment Chemikalien, in dem eine größere Menge zu höheren Preisen verkauft werden konnte. Auch ein signifikant höherer Gewinn im Segment Öl und Gas trägt zu dem deutlich höheren Ergebnis vor Sondereinflüssen bei. Zahlen nannte der Konzern hier nicht. Die BASF hat angekündigt, ihr Öl- und Gasgeschäft, das in der Kasseler Wintershall AG zusammengefasst ist, mit dem Konkurrenten Dea mit Sitz in Hamburg, fusionieren zu wollen. Das Ergebnis in den Segmenten Performance Products (Veredelungsprodukte) sowie von Functional Materials & Solutions (Systemlösungen) liegt unter den jeweiligen Werten des Vorjahres. Maßgeblich hierfür sind laut BASF vor allem gestiegene Rohstoffpreise, die nicht vollständig über die Verkaufspreise weitergegeben werden konnten, sowie höhere Fixkosten durch das Anfahren neuer Anlagen.

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