Unternehmen RHEINPFALZ Plus Artikel BASF-Chef sieht Standortvertrag für Stammwerk „auf gutem Weg“

BASF-Chef Markus Kamieth.
BASF-Chef Markus Kamieth.

BASF-Chef Markus Kamieth blickt vorsichtig zuversichtlich auf die laufenden Verhandlungen zu einer neuen Standortvereinbarung für die etwa 33.000 Beschäftigten des Ludwigshafener Stammwerks.Die Gespräche zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung seien „schwierig und intensiv“, sagte Kamieth am Mittwoch. Die aktuelle Vereinbarung schließt betriebsbedingte Kündigungen im Stammwerk aus, gilt aber nur noch bis Jahresende. Die Gespräche befänden sich „auf einem guten Weg“, betonte Kamieth. Die Standortvereinbarung habe der BASF immer gut getan. Gerade in den aktuell schwierigen Zeiten sei es gut, eine solche Vereinbarung zu haben.

Sie sei ein „guter Fahrplan für die anstrengende Transformation“ am Standort Ludwigshafen. Hier will das Unternehmen die Kosten um mehr als 2 Milliarden Euro senken. Das führt derzeit aber zum größten Personalabbau seit Jahrzehnten am Standort.oli Wirtschaft

Das Geschäft des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF hat sich auch im dritten Quartal dieses Jahres nicht belebt. Das Quartal sei durch eine schwache Marktdynamik geprägt gewesen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. „In nahezu allen Branchen und Regionen war das Kaufverhalten der Kunden nach wie vor zurückhaltend. Dennoch lag das BASF-Ergebnis in diesem anspruchsvollen Umfeld leicht über den Markterwartungen und damit nur leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals“, sagte BASF-Vorstandsvorsitzender Markus Kamieth. Die für die BASF-Gruppe wichtige Gewinnkennzahl EbitDA vor Sondereinflüssen, einschließlich des nicht fortgeführten Coatings-Geschäfts, ging im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um 78 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro zurück.

Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro. Ein höherer Absatz sei dabei von negativen Währungseffekten und niedrigeren Preise überkompensiert worden, teilte die BASF mit.

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