„Frust und schlechte Laune“ haben ihn getrieben, ein Feuerchen zu entfachen. Dass sich die Flammen zum Großbrand auswuchsen, das habe er aber nicht gewollt. Sagt der 22-Jährige. Die Staatsanwaltschaft hat ihm dies vorab schon geglaubt. Und deshalb war gestern vor dem Kuseler Amtsgericht auch „nur“ fahrlässige Brandstiftung angeklagt. Dass er den Aldi-Markt in Wolfstein in Schutt und Asche gelegt, zuvor noch einen Bekannten ins Gleisbett geworfen hat, sühnt der Mann mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Absitzen muss er die aber nicht.