Die 38. Ausgabe des weltberühmten Wettlesens um den Ingeborg-Bachmann-Preis startet heute Abend in Klagenfurt. Ab morgen früh werden stundenlang Texte vorgetragen. In einem Fernsehstudio, wahrscheinlich weiße Fäden, leere Fensterrahmen oder graue Pappkartons als Wand-Dekoration. Es setzt dann kluge, doofe, treffendste, danebendste Kritik von der siebenköpfigen Jury, die schön ausgewogen mit Deutschen, Schweizern und Österreichern besetzt ist. Am Sonntag ist Schluss. Vorschau auf eine Veranstaltung, die aufs Schönste überholt ist.