Rheinpfalz Zur Sache: Ab Montag gilt für Autofahrer erhöhte Vorsicht

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Die Polizei mahnt die Erwachsenen, ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen, damit die Schüler sicher durch den Straßenverkehr kommen. Denn in der Westpfalz gab es im vergangenen Jahr 125 Unfälle, an denen Kinder beteiligt waren. 118 Kinder wurden dabei verletzt, 16 davon schwer. Polizei, Deutsches Kinderhilfswerk und Verkehrsclub Deutschland (VCD) geben Tipps, wie die Kinder sicher die Schule erreichen können. Die Eltern sollten mit dem Kind den Schulweg vor dem ersten Schultag öfter ablaufen und es auf Gefahrenstellen hinweisen. Auch muss nicht der schnellste Weg unbedingt der sicherste sein. Gefährliche Kreuzungen sollten vermieden werden. Da Kinder aufgrund ihrer Körpergröße kein so ausgeprägtes Wahrnehmungsempfinden wie die Erwachsenen haben, fehlt ihnen die Übersicht im Straßenverkehr. Die Polizei weist deshalb die Autofahrer darauf hin, aufmerksam und langsamer zu fahren, wenn ein Kind in der Nähe ist. Schulanfänger sollten nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren, da sie die Verkehrsregeln erst noch in der Schule erlernen. Auch der Weg zum Bus und das Verhalten im Bus sollte mit dem Sprössling besprochen werden. Damit das Verkehrsaufkommen vor der Schule verringert wird, sollten Elterntaxis vermieden werden. Ist der Schulweg zu weit und kein Schulbus verfügbar, empfiehlt es sich, Fahrgemeinschaften zu bilden. Außerdem können die Eltern mit den Kindern einen Platz vereinbaren, der etwas von der Schule entfernt ist. So können die Kinder die letzten paar Hundert Meter laufen und haben ein Erfolgserlebnis. „Selbstsicherheit und Souveränität lernt man nur durch eigenständig zurückgelegte Wege“, erläutert Marion Laube vom VCD. |tmj

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