Eisenberg Zur Sache (1): Die Bevölkerungsentwicklung

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Im Ostkreis konnten die Verbandsgemeinden bis Ende 2016 den Bevölkerungsstand der Volkszählung 2011 weitgehend halten: die VG Göllheim verlor leicht (-0,7 Prozent/-80 Einwohner), die VG Eisenberg andererseits konnte leicht dazugewinnen (0,5 Prozent/62 Einwohner), etwas stärker legte die VG Kirchheimbolanden zu (1 Prozent/192 Einwohner). Im Westen haben die Verbandsgemeinden anteilsmäßig wie auch absolut stärker verloren: In der VG Rockenhausen lebten Ende 2016 genau 411 Menschen weniger als 2011, was einem Rückgang von 3,6 Prozent entspricht. Die VG Winnweiler verlor 230 Menschen (-1,7 Prozent), die VG Alsenz-Obermoschel 132 Einwohner (-1,9 Prozent). Ein Grund für die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung in West und Ost ist für Landrat Winfried Werner der Faktor Autobahn, der für die Erreichbarkeit des Rhein-Main-Gebiets oder Kaiserslautern wichtig ist. Außerdem entstünden neue Arbeitsplätze meist in Autobahnnähe, weil sich dort neue Firmen niederließen. Vor diesem Hintergrund überrascht der Bevölkerungsrückgang in der Verbandsgemeinde Winnweiler, durch deren Gebiet die A 63 verläuft. „Bei uns leben etwa 1000 US-Amerikaner, die Wohnraum belegen, aber als Angehörige der US-Streitkräfte nicht meldepflichtig sind“, erklärt Verbandsbürgermeister Rudolf Jacob. |sba

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