Rheinpfalz Winters Freud und Leid

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Für die weiße Weihnacht hat es zwar nicht ganz gereicht, aber immerhin hat der Winter nun Einzug gehalten. Doch die weiße Pracht zeigt bekanntlich zwei Gesichter. Während die Kinder sich darüber freuen, in den Ferien noch Schlitten fahren zu können, flucht so mancher Autofahrer über vereiste Schlösser und glatte Straßen – oder, schlimmer noch, über einen Blechschaden am Gefährt. Auch in diesem Jahr lagen Freude und Frust beim Wintereinbruch mal wieder nah beieinander.

Berichten vom Frust der Fahrer kann die Polizei. Trotz rechtzeitiger Ankündigung und Warnung der Autofahrer über den Wintereinbruch, so stellen etwa die Beamten der Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben fest, sei es in ihrem Zuständigkeitsbereich am vergangenen Samstag zu insgesamt fünf Unfällen gekommen. Glücklicherweise sei es aber in vier Fällen bei Sachschaden geblieben. Lediglich bei einem Unfall, der sich auf Landstraße 472 zwischen Weselberg und der Queidersbacher Kreuzung am frühen Samstag Vormittag ereignete, musste eine Autofahrerin, deren Wagen sich auf der schneebedeckten Fahrbahn überschlug, mit leichten Verletzungen ins Landstuhler Krankenhaus eingeliefert werden. Außerdem kam es, teilen die Beamten weiter mit, vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen, nachdem einige Bäume umstürzten oder Äste auf der Fahrbahn lagen, die die Autobahn- und Straßenmeistereien entfernen mussten. In einem Fall hat sich eine Autofahrerin nach Schneeverwehungen auf der L 466 zwischen Rieschweiler und Reifenberg festgefahren. Die herbeigeeilte Polizeistreife manövrierte den Wagen jedoch wieder auf die Fahrbahn. Dagegen herrschte im Landkreis bei Kindern große Begeisterung: Die ersten Schneemänner dieses Winters konnten gebaut werden – und dank des nassen Schnees ließen sich die kalten Kameraden auch ganz prima zusammenrollen. (tre)

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