Rheinpfalz Wieder Lindenparklauf geplant

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Es gibt wieder einen Lindenparklauf, die Fußballspielgemeinschaft mit Geiselberg hat sich bewährt, die Frauenmannschaft kann nachweislich Meisterschaft feiern, für schnelle Läufer ist Heltersberg eine Top-Adresse, das Sportheim ist wieder verpachtet, die Vorstandsämter konnten besetzt werden und es gibt viele Mitglieder, die dem Verein seit Jahrzehnten die Treue halten. Das waren die wichtigsten Nachrichten bei der Jahreshauptversammlung des TuS Heltersberg.

Der Verein zählt aktuell 754 Mitglieder. Mit 333 Mitgliedern, von denen 50 Prozent jünger als 26 Jahre sind, ist die Turnabteilung nach wie vor die größte. „Im Moment stimmt wieder – fast – alles“, stellte der Vorsitzende Thomas Malschofsky fest, dass es gut läuft im Verein. Das zeigt sich auch daran, dass alle Vorstandsmitglieder ihr Amt weiter ausüben – unbesetzt blieb nur die Position des Abteilungsleiters Jugendturnen. Auch für diese gibt es absehbar junge Menschen, die sich einbringen wollen, die nur noch zu jung waren, um gewählt werden zu können (Mindestalter 18 Jahre). Nach längerer Vakanz wurde das Amt der Eventmanagerin wieder besetzt. Alles rund um außersportliche Feste fällt in diesen Bereich. Ein Team habe sich zusammengefunden, habe viele Ideen – „von Altweiberfastnacht bis Halloween“ – verriet Malschofsky. Die Konzentration liegt auf der Teilnahme am Dorffest und der Ausrichtung der Weihnachtsfeier der Tehalit. Weitere Ideen seien willkommen. Veranstaltungen wie die Weihnachtsfeier seien wichtig für den Verein, stellte Malschofsky fest. Allein mit Mitgliedsbeiträgen ließen sich die Kosten nicht decken. Deshalb sei auch die Hilfe in Form von Spenden, beispielsweise durch die Daniel-Theysohn-Stiftung, für den Verein so wichtig. Hier wisse der TuS ganz genau, was er an der Stiftung, aber auch an deren Spendern habe, würdigte Malschofsky. Ebenso wichtig seien Arbeitseinsätze und Arbeitsstunden, die ehrenamtlich geleistet werden. 635 Stunden seien es bei sechs Arbeitseinsätzen gewesen, resümierte Instandsetzungschef Sebastian Kemmer. In puncto Einnahmen, aber auch was das Vereinsleben anbelangt, sei es wichtig gewesen, dass das Sportheim wieder verpachtet werden konnte. „Jetzt hammer ne“, sagte Malschofsky lachend mit Blickrichtung des neuen Pächters Christoph Dietrich, und von den Mitgliedern gab es Applaus. Nachdem die Vorpächter lange vor Ende ihrer Vertragslaufzeit gegangen waren, wurde monatelang gesucht. Die Einnahmen, erläuterte Kassenwart Ruprecht Schwarz, hätten gefehlt, und das habe dazu beigetragen, dass der TuS das Jahr mit einem kleinen Minus abschloss. Dann fand sich der neue Pächter, der aus Waldfischbach-Burgalben kommt, und bei der Jahreshauptversammlung wurde längstens deutlich: Das passt. Wegen der schwierigen Vorpächtersituation, erläuterte Malschofsky, habe sich die Situation ergeben, dass Strafzahlungen an die Parkbrauerei fällig wurden. Von TuS-Seite habe man sich deshalb den Vertrag mal genauer angeschaut und intensive Gespräche mit der Brauerei geführt. „Ich denke, wir sind jetzt auf einem Stand, dass wir die gute Partnerschaft noch lange fortsetzen können“, zeigte Malschofsky auf, dass es konstruktive Gespräche waren. Die Abteilungsleiter gaben Einblicke in das tägliche sportliche Geschäft, das vom Fußball über Tischtennis bis zum Walken und Tanzen reicht. Besonders erfolgreich waren die TuS-Fußballerinnen, die Meisterinnen wurden und dieses Ereignis inklusive Umzug durchs Dorf feierten. Noch erfolgreicher waren die TuS-Läufer, inklusive deutscher Meistertitel. So erfolgreich, dass mit Melanie Noll mittlerweile auch eine der besten deutschen Bergläuferinnen für den TuS startet, vermeldete Dieter Kriegshäuser. Am meisten freute aber alle, dass es beim Dorffest wieder den Lindenparklauf gibt. Der fiel vergangenes Jahr wegen der parallel stattfindenden deutschen Berglaufmeisterschaften aus. Und alle Läufer anderer Vereine können sich freuen: der Sieger 2017 wird nicht vom TuS Heltersberg kommen. Es sei vereinbart, dass alle Läufer helfen, nicht selbst starten, sagte Kriegshäuser. Der Vorstand Thomas Malschofsky, Björn Stadler (gleichberechtigte Vorsitzende), Ruprecht Schwarz (Kassenwart), Carsten Käfer (Schriftführer), Andreas Hensel (Abteilung Fußball), Jasmin Berberich (Abteilung Jugendfußball), Dieter Kriegshäuser (Abteilung Leichtathletik), Lotti Schlindwein (Abteilung Turnen), Sandra Schmitt (Eventmanagerin), Sebastian Kemmer (Instandsetzung), Harald Bauer, Jürgen Templin (beide Kassenprüfer). Ehrungen —75 Jahre Vereinstreue: Willi Martin, —65 Jahre: Heinz Adrian, Theo Henges, Heinz Hensel, Klaus Käfer, Erich Stucky —50 Jahre: Ruprecht Schwarz, Hans „Adam“ Schmitt, Herbert Schmalenberger, Peter Layes, Bernd Gohlke, Heiner Jaberg, Peter Brämer —40 Jahre: Rolf Schmalenberger —25 Jahre: Peter Jochum, Florian Schwarz.

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