Rheinpfalz Wasser in Keller gelaufen

Bereits seit Ende November ist der Wirtschaftsweg zwischen Trulben und Kröppen gesperrt.
Bereits seit Ende November ist der Wirtschaftsweg zwischen Trulben und Kröppen gesperrt.

Weil die Wasserrinnen eines Wirtschaftsweges defekt sind, ist Anliegern Wasser in den Keller gelaufen. Auch eine frisch verputzte Wand wurde verschmutzt. Wie Bürgermeister Jürgen Noll bei der Ratssitzung am Mittwoch mitteilte, wurde der Wirtschaftsweg „Auf der Schwang“ zur Schadensbegrenzung daher vorübergehend gesperrt.

Der Weg führt von Kröppen nach Trulben und endet am Ortsausgang in Richtung Eppenbrunn. Da der Wirtschaftsweg bei schlechter Witterung mehrfach mit schwerem landwirtschaftlichem Gerät befahren worden sei, wurde die Wasserführung in Mitleidenschaft gezogen, erläutert Noll. Die beiden hölzernen Wasserrinnen waren zuvor schon stark beschädigt beziehungsweise gar nicht mehr vorhanden. So wurde das Wasser laut Noll bisher nur durch die Geländemodellierung über den Weg in den Graben geleitet. Weil der Weg nun aber beschädigt sei, konnte das vom Berg herabfließende Wasser nicht mehr in die Rinne zum seitlichen Ablaufgraben geführt werden. Stattdessen lief es in den Keller von Anliegern. Wie der Bürgermeister informierte, hat der Gemeindearbeiter daher eine provisorische Rinne aus Metall verlegt, um das Wasser vom Haus abzuhalten. Da der Weg aber auch Teil einer Strecke des Mountainbikeparks ist, wurde er aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gesperrt. Denn die verlegte Rinne aus Metall birgt für Radfahrer eine Sturzgefahr. Der Bauausschuss trifft sich nun am Samstag, 6. Januar, 10 Uhr, vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Im Ausschuss soll dann beraten werden, wie man den Weg wieder dauerhaft befahrbar machen kann. Ein weiteres Thema für diese Bauausschusssitzung schlug der erste Ortsbeigeordnete Reiner Schulze vor. Mehrere Personen haben ihn auf die Parksituation am Beginn der Schulstraße ab der Hauptstraße angesprochen. Wegen geparkter Autos müssten Müllfahrzeuge und andere Laster auf den Bürgersteig ausweichen, um die Engstelle zu passieren. Schulze befürchtet, dass die Stützmauer zusammenbrechen und eines der Fahrzeuge im Hof der früheren Metzgerei landen könnten. Auch damit soll sich der Bauausschuss nun befassen.

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