Rheinpfalz Trinkwasser wird nicht teurer

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Die gute Nachricht für alle Bürger in den 15 Gemeinden, die ihr Wasser vom Wasserzweckverband Sickingerhöhe-Wallhalbtal beziehen: Der Wasserpreis bleibt bei 1,49 Euro pro Kubikmeter. Auch die Grundgebühr, die sich nach der Zählergröße richtet, bleibt unverändert. Für den kleinsten Zähler liegt diese netto bei 72 Euro.

Das hat die Verbandsversammlung am Dienstag beschlossen. 1,2 Millionen Euro werden im Wirtschaftsplan 2017 umgesetzt, in den die Gebühren einfließen. 3,3 Millionen Euro im Vermögensplan, der die Investitionen erfasst. Zum Wirtschaftsplan merkte Werkleiter Joachim Becker an, dass sich der Trend fortsetze, dass immer weniger Wasser abgesetzt werde. 2008, als der Zweckverband gegründet wurde, dem die zwölf Ortsgemeinden der früheren Verbandsgemeinde Wallhalben sowie Maßweiler, Reifenberg und Höheinöd angehören, seien 580.000 Kubikmeter Wasser verkauft worden. 2016 waren es noch 530.000 Kubikmeter, in diesem Jahr wird noch mit 510.000 Kubikmeter kalkuliert. Das bringt Gebühren von 1,16 Millionen Euro. Ursachen für den Rückgang sind beispielsweise der demografische Wandel, der schrumpfende Einwohnerzahlen zur Folge hat, und wassersparende Geräte. Weniger verkauftes Wasser mache es immer schwieriger, die Preise stabil zu halten und den Plan auszugleichen, da die Fixkosten ja gegeben seien, so Becker. Neue Einnahmen sollen darüber erschlossen werden, dass ein Wasserverbund hergestellt wird. Über diesen sollen nicht im Wasserzweckverband vertretene Gemeinden der früheren VG Thaleischweiler-Fröschen, die Gemeinde Hermersberg und der Ortseil Burgalben der Gemeinde Waldfischbach-Burgalben künftig Wasser aus dem Wasserzweckverband beziehen können. In der Endausbaustufe bringt das dem Wasserzweckverband beispielsweise vom Wasserwerk Thaleischweiler-Wallhalben Einnahmen von jährlich 60.000 Euro. 15.000 Euro sind in diesem Jahr bereits eingestellt. Durch diese Verbundlösung sollen Insellösungen beseitigt werden, die zur Folge haben können, dass viele Bürger per Tanklastwagen mit Wasser versorgt werden müssen, wenn an derzeitigen Brunnen etwas passiert. Das Gesamtkonzept wurde im Frühjahr 2016 verabschiedet. Für erste Maßnahmen wurden Zuschüsse gewährt. Diese sind im Plan des Wasserzweckverbandes enthalten, der dieses Millionenprojekt federführend übernommen hat. Deshalb steigen die geplanten Investitionen des Wasserzweckverbandes, der bisher im Schnitt jährlich zwischen 400.000 und 500.000 Euro investiert hat, auf drei Millionen Euro. Beteiligt sind an diesem Großprojekt die Werke der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben sowie die Werke der Verbands- und Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. In diesem Jahr sind Investitionen in Höhe von 2,6 Millionen Euro dafür vorgesehen. Ein Kredit in Höhe von 833.000 Euro müsste aufgenommen werden, sollte alles gebaut werden, was geplant ist. Die Kosten für diesen Kredit (Zinsen), verdeutlichte Becker, würden von den beteiligten Werken getragen, da er für Maßnahmen benötigt würde, die in deren Geltungsbereich fallen. „Die Bürger im Wasserzweckverband müssen das nicht zahlen“, unterstrich Becker. |add

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