Rheinpfalz Tote Schafe: Nach Wurmbefall werden Tiere behandelt

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«SÜDWESTPFALZ.» Im Fall der verendeten Schafe, die Passanten bei Rumbach entdeckt hatten (wir berichteten am 26. April) liegt nun das Untersuchungsergebnis des Veterinäramtes der Kreisverwaltung Südwestpfalz vor. Demnach verendete das untersuchte Tier aufgrund eines starken Wurmbefalls. Weitere Tiere würden wegen Parasitenbefalls behandelt, hieß es, wobei Schafhalter und Amt gut zusammenarbeiteten.

Nach dem Anruf eines Passanten hatte der Amtsveterinär an dem Stall vier Schafe entdeckt, die schon seit längerem tot waren, sowie ein frisch verendetes Tier; letzteres wurde dann pathologisch untersucht. Die anderen Schafe – etwa 25 im Stall und etwa 250 auf Weiden – hätten sich in einem ordentlichen Zustand befunden, so die Kreisverwaltung damals nach der ersten Überprüfung. Das Ergebnis der Untersuchung liegt nun vor, wie Kreisverwaltungssprecherin Ulla Eder gestern auf Nachfrage mitteilte. Danach sei das untersuchte Tier aufgrund starken Wurmbefalls verendet; auch zahlreiche weitere Tiere litten unter Parasitenbefall. In dieser Woche fand nochmals eine Kontrolle einer Veterinärin des Kreises mit einer Tierärztin des Schafgesundheitsdienstes des Landes statt, bei dem auch stichprobenartig Schafe der Herde des Tierhalters untersucht wurden. Der Schafgesundheitsdienst hat beratende Funktion und gab Ratschläge zu Betriebsmanagement und Parasitenbehandlung. Bereits mündlich hat die Kreisverwaltung dem Tierhalter aufgegeben, eine Parasitenbehandlung bei seinen Schafen vorzunehmen sowie die Bestandsbetreuung und Kontrolle der Behandlungen mit einem Tierarzt durchzuführen. Es sei festzustellen, dass der Tierhalter gut mitarbeite und sich sehr bemühe, die angeordneten Maßnahmen umzusetzen, so Ulla Eder weiter. Er halte ständigen Kontakt mit dem Veterinäramt und nehme die Behandlungen der Tiere samt Einschaltung des Haustierarztes eigenständig vor. Auch die Hinzuziehung des Schafgesundheitsdienstes erfolgte mit seinem Einverständnis. Das Veterinäramt werde weiterhin engmaschig kontrollieren.

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