Rheinpfalz Spielplatz eingeweiht

Dank großzügiger Spender und viel Eigenleistung von Bürgern und Ratsmitgliedern hat Schönau hinter dem Gienanthhaus wieder einen schmucken Spielplatz. Offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde er im Beisein von Helfern und Geldgebern sowie mit kirchlichem Segen. Die Kleinen der Schönauer Kindertagesstätte umrahmten die Feier musikalisch mit fröhlichen Liedbeiträgen.
15 Jahre lang habe der alte Spielplatz gehalten, bevor der Zahn der Zeit ihn zernagt hatte und er „aus Sicherheitsgründen letztes Jahr komplett gesperrt werden musste“, sagte Ortsbürgermeisterin Sabrina Müller. Eine Reparatur der alten Geräte sei „leider völlig unrentabel“ gewesen. Ein neuer Spielplatz sollte her, aber „die Gemeinde hatte für eine solche Investition keine Mittel zur Verfügung“. Den finanziellen Grundstock legte die Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, doch große Sprünge seien mit dem Festbetrag aus einem Ausgleichstopf nicht möglich gewesen. „Mit Hilfe großzügiger Zuschüsse der Daniel-Theysohn-Stiftung, der Raiffeisen- und Volksbank Dahn, der Sparkasse Südwestpfalz, dem Ortsausschuss Schönau sowie verschiedenen Einzelspenden“ seien schließlich knapp 20.000 Euro zusammengekommen, „mit denen man etwas anfangen konnte“. Die Anlage des Platzes sowie den Aufbau der Spielgeräte habe eine Schar freiwilliger Helfer unter „Vorarbeiter“ Walter Müller erledigt, erklärte die Ortschefin, die allen Beteiligten für ihr finanzielles und tatkräftiges Engagement dankte. Die Schwierigkeit, in Zeiten knapper öffentlicher Kassen ein solches Projekt zu stemmen, machte Verbandsbürgermeister Wolfgang Bambey in seinem Grußwort den kleinen Nutzern des Spielplatzes in kindgerechten Worten klar. Kinder standen auch im Mittelpunkt der ökumenischen Einweihung durch den evangelischen Gemeindepfarrer Philipp Walter und die katholische Gemeindereferentin Barbara Zickgraf, die dafür Verse aus dem Markus- und Matthäusevangelium gewählt hatte: „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Damit habe Jesus klar gemacht, dass er Kinder nicht als Störfaktor betrachtet. Er habe ihre Bedeutung sogar gestärkt, indem er seinen Jüngern erklärte: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Ihre weltliche Fortsetzung fand die Einweihung mit einem Spielplatzfest, bei dem die Feuerwehr die Bewirtung der Gäste übernahm, während die Kinder mit sichtlichem Vergnügen die neuen Spielgeräte testeten. (brl)