Rheinpfalz Reicht nicht für Pflicht

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Einstimmig billigte der Gemeinderat Kröppen am Donnerstag den Entwurf des Doppelhaushaltes 2018/19. Mit einer Präsentation hat VG-Mitarbeiter Daniel Goedel dem Rat das Zahlenwerk vorgestellt. Dafür gab es Lob von den Ratsmitgliedern. „Das war alles besser und anschaulicher als das bisherige Blättern“, so die Ortsbeigeordnete Elli Strassel.

Die mangelnde Finanzausstattung der Kommunen wurde für Kröppen an drei Zahlen deutlich. Aus Steuern und Umlagen nimmt die Gemeinde dieses Jahr 529.000 Euro ein, denen Ausgaben von 418.000 Euro gegenüber stehen. Der Überschuss von 111.000 Euro reicht nicht einmal für den Betrieb des Bauhofs und des Kindergartens aus, wofür 127.000 Euro ausgegeben werden müssen. Allein durch die beiden Pflichtaufgaben entsteht laut Goedel ein Fehlbetrag. Er erläuterte zudem, dass für den einzig verbliebenen Spielplatz am Parkplatz unterhalb der Kirche in diesem Jahr 3000 Euro für die Unterhaltung und weitere 5000 Euro zur Anschaffung von Spielgeräten bereitstehen. Einstimmig gebilligt hat der Rat eine Eilentscheidung von Strassel. Sie hatte nach Rücksprache mit Technikerin Petra Hitschke von der VG die Firma von Ratsmitglied Hagen Bratzel beauftragt, für 11.700 Euro Unwetterschäden am Wirtschaftsweg Kröppenbach zu beseitigen. Zuhörer Willi Lehmann bat, aus Gründen der Verkehrssicherheit auch die Schadstellen in der Decke des Weges beseitigen zu lassen. „Der Wirtschaftsweg ist auch Radweg und Zubringer zum Deutsch-Französischen Radweg zwischen Eppenbrunn und Walschbronn“, so Lehmann.

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