Rheinpfalz Region aktuell: Drogenmissbrauch als Todesursache ermittelt

Die inzwischen vorliegenden Gutachten haben es bestätigt: Zwei weitere Personen – damit sind es mittlerweile zwölf in diesem Jahr – sind im Saarland an den Folgen von Drogen gestorben. Wie die Polizeiinspektion St. Wendel und das Landespolizeipräsidium des Saarlands in Saarbrücken mitteilten, sind ein 20-Jähriger und ein 40-Jähriger beide an einer Überdosis von Betäubungsmitteln gestorben. Der 40-Jährige war Ende April in St. Wendel leblos in seiner Wohnung gefunden worden. Mitte Juni war ein 20-Jähriger in der Wohnung eines Bekannten in Saarbrücken zusammengebrochen. Der Bekannte hatte noch den Rettungsdienst verständigt, für den jungen Mann kam aber jede Hilfe zu spät. Das Landespolizeipräsidium teilte gestern mit, in den toxikologischen Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin in Homburg sei Organversagen in Folge mehrjährigen Drogenkonsums als Todesursache genannt worden. Die Technische Universität (TU) hat beim Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses abgesahnt. Knapp sieben Millionen Euro wurden der TU bewilligt, um einen Einstieg für sieben Professuren zu finanzieren. Der Bund hatte eine Milliarde Euro bereitgestellt, um langfristig 1000 sogenannte Tenure-Track-Professuren zu fördern. Mit diesem Begriff ist die Gelegenheit umschrieben, nach einer befristeten Bewährungszeit eine Professur auf Lebenszeit zu erhalten. 75 Universitäten und Hochschulen haben sich deutschlandweit in der ersten Runde beworben, 34 haben den Zuschlag erhalten.