Rheinpfalz Ramstein: Bürgermeister Hechler weist Vorwürfe von Linkspolitiker Ulrich zurück

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„Ich habe mir absolut nichts vorzuwerfen. Daher gibt es auch keinerlei Grund sich zu entschuldigen!“ Mit harschen Worten hat der Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, Ralf Hechler (CDU), am Sonntag auf die scharfe Kritik von Linkspolitiker Alexander Ulrich aus Reichenbach-Steegen reagiert. Dieser hatte von Hechler eine Entschuldigung gefordert, da dieser am Samstag in einem RHEINPFALZ-Bericht die Demonstration als „Zumutung“ bezeichnet hatte. Eher sei es „eine Zumutung, dass Kommunalpolitiker wie Hechler die Gesundheits- und Umweltgefahren, die von der Base ausgehen, verschweigen“, so Ulrich.

Hechler: Ich tauge nicht als Prügelknabe



„Ich tauge nicht als Prügelknabe“, entgegnet darauf der CDU-Politiker. Die jährlichen Friedenscamps und Demos brächten für die Verbandsgemeinde einen großen organisatorischen Aufwand mit sich. „Daher die Zumutung.“ Zudem seien „viele Leute“ davon genervt. „Ramstein ist mehr als nur der Flugplatz“, stört er sich am „Stopp Ramstein“-Slogan der Aktivisten.

Von „Pauschalschlechtmacherei“ genervt



„Diese Pauschalschlechtmacherei von Leuten, die von irgendwoher angereist kommen, geht mir und vielen anderen hier auf den Zeiger.“ Er habe „großes Verständnis für die Friedensbewegung“. „Da sind auch viele vernünftige Menschen mit dabei“, sagt Hechler und findet es richtig, die Dinge kritisch zu hinterfragen. „Ich weiß um die Belastungen, die vom Flugplatz ausgehen. Aber man muss auch die Relationen sehen: Hier haben wir noch keine fünf Prozent der Flüge von Frankfurt.“ Den Vorwurf, Gesundheits- und Umweltbelastungen zu verschweigen, weist der Bürgermeister zurück: „Wir haben im April Bodenproben genommen und auch die Gewässer untersucht – mit negativem Ergebnis.“ Alexander Ulrich solle doch einmal Beweise für seine Behauptungen vorlegen.

Ulrich nennt er „einen Polterer ohne Inhalt“



Den Bundestagsabgeordneten aus Reichenbach-Steegen bezeichnet Hechler als „Polterer ohne Inhalt“. Statt ihn „unter dem Gejohle der Menge persönlich anzugreifen“, solle Ulrich beim Thema bleiben und sich „lieber in Berlin für die Belange der Menschen in der Region einsetzen“, fordert Hechler.

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