Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Porträt: Ralf Schuster, der neue Ortsbürgermeister von Kirrweiler

Ralf Schuster Foto: m. hoffmann
Ralf Schuster

Mit 51,7 Prozent der Stimmen wurde Ralf Schuster zum neuen Ortsbürgermeister von Kirrweiler gewählt. Der 55-jährige Produktingenieur, der seine Freizeit am liebsten mit der Gestaltung seines Gartens verbringt, hat genaue Vorstellungen davon, was er in seiner Amtszeit bewegen möchte.

Ralf Schuster war zuvor nicht im Gemeinderat. Auf die Idee, für den Bürgermeisterposten zu kandidieren, habe ihn ein Gemeinderatsmitglied gebracht. „Der bisherige Ortsbürgermeister ist nach 15 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten und Kandidaten sind auf dem Land ja Mangelware’“, sagt Schuster. „Ich wurde dann von einem Mitglied des Gemeinderates gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte, zu kandidieren. Ich habe mir die Sache mal angehört, fand die Aufgabe interessant und habe zugestimmt.“

Begeisterter Gärtner

Schuster arbeitet als Produktingenieur bei der Firma Adient, ehemals Keiper Recaro, in Kaiserslautern, ist verheiratet und hat einen 35-jährigen Sohn. „Und mittlerweile schon drei Enkelkinder“, berichtet Schuster nicht ohne Stolz. Für die Antwort auf die Frage, was er in seiner Freizeit am liebsten macht, muss der 55-Jährige nicht lange überlegen: „In unserem Garten arbeiten. Wir haben ein altes Bauernhaus mit 6000 Quadratmeter Grundstück. Seit fast 20 Jahren sind wir schon dabei, dieses Grundstück zu gestalten.“ Fünf Jahre werde es wohl noch dauern, „bis der Garten so ist, wie wir ihn uns vorstellen“. Und wenn alles fertig ist, will Schuster seiner Frau einen Wunsch erfüllen: „Sie will unbedingt mal beim ,Tag der offenen Gärten’ mitmachen“, verrät der neue Ortsbürgermeister.

Von dem, was er in seiner Amtszeit bewegen möchte, hat Schuster klare Vorstellungen. „Da fällt mir zuallererst die Sanierung unseres Friedhofes ein – das ist ein ganz wichtiger Punkt“, weiß er. „Ansonsten steht die Erneuerung des vernachlässigten Dorfplatzes an, und es wird ein Gewerbemischgebiet entstehen, weil sich der ortsansässige Steinmetzbetrieb vergrößern möchte“, zählt Schuster weiter auf.

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