Rheinpfalz Offene Festfläche ohne großes Zelt kommt gut an
Strahlende Gesichter gab es am Freitag um 19 Uhr bei der Eröffnung des 14. Bruchwissefeschdes, dem Dorffest in Waldfischbach-Burgalben, und zufriedene Gesichter am Sonntag gegen 19 Uhr zum Ende des Festes. Die Besucher waren an den drei Festtagen zahlreich gekommen und hatten viel Spaß.
Zufrieden waren die teilnehmenden Vereine, die dafür zuständig waren, dass die Besucher mit Essen und Trinken versorgt wurden. „Alles verkauft“, konnte der Präsident des Karnevalvereins, Herbert Sutter, beim Abbau vermelden. Er bestätigte den Eindruck, dass das Fest am Freitag- und Samstagabend sehr gut besucht war. „Und am Sonntagmittag, als das Wetter besser wurde, gab es noch mal einen richtigen Ansturm“, freuten sich die Karnevalisten und andere Festteilnehmer über den sehr guten Zuspruch. Auch die „Kernbeißer“ bereuten es nicht, drei Tage in deutlich größerem Umfang, als ursprünglich geplant (inklusive Zelt), teilgenommen zu haben. Die Entscheidung, den ursprünglich klein geplanten Stand zu vergrößern, sei nach dem Heltersberger Dorffest gefallen, sagte Stefan Wernli. Dort habe man gesehen, dass Biere aus Irland sehr gut angenommen worden seien. Deshalb fiel die Entscheidung, das vorgesehene Angebot auf dem Bruchwissefeschd auszuweiten, bestätigt der Vorsitzende der „Kernbeißer“, Marco Gundacker. Alle waren zufrieden – die Gäste, die das Getränkeangebot zu schätzen wussten, und die Kernbeißer, die sich über guten Zuspruch freuten. „Das neue Konzept, die Festfläche offener zu gestalten und auf das große Zelt in der Mitte zu verzichten, wurde gut angenommen“, sagte der erste Ortsgeigeordnete, Roland Schumm. Er hatte für die Gemeinde erstmals federführend die Organisation des Dorffestes übernommen, die gemeinsam mit dem Arbeitskreis Bruchwissefeschd erfolgte. Dass das Wetter mitgespielt habe – zu den Festzeiten blieben die Besucher von Regen verschont, am Sonntagnachmittag schien die Sonne – „hat uns sicher geholfen“, bilanzierte Schumm. Eine genauere Analyse mit allen Festteilnehmern werde noch vorgenommen, aber die ersten Reaktionen seien alle positiv gewesen, auch von den Gästen und Sponsoren. Statt eines großen Festzelts sorgten zahlreiche Sonnenschirme für Biergartenatmosphäre. Dazu hatten verschiedene Vereine, wie der SV Burgalben und der Freundeskreis Carentan, eigene Zelte und Überdachungen aufgestellt, sodass am Freitag und Samstag lange gefeiert werden konnte und im Zelt der Feuerwehr immer mal wieder die Sirene ertönte, die Spezialangebote ankündigte. Bürgermeisterin Anna Silvia Henne hatte am Freitagabend das Fest mit dem obligatorischen Fassanstich eröffnet. Das erste Glas, das Schumm bereithielt, um es mit Freibier zu füllen, ging beim Fassanschlagen zwar kaputt, weil ein Schlag nicht ganz platziert auf dem Hahn landete. Aber anschließend hatte der Zapfhahn keine Chance mehr. Problemlos wurde er ins Fass getrieben und es hieß „A’zapft is“. Umrahmt wurde der Fassanstich von der Jagdhornbläsergruppe des Kreises Südwestpfalz und den Böllerschüssen der Schützen.