Rheinpfalz Nationalhymne vereint alle

Major Sven Triebel und Ortsbürgermeister Klaus Drumm beim Unterzeichnen der Urkunde.
Major Sven Triebel und Ortsbürgermeister Klaus Drumm beim Unterzeichnen der Urkunde.

Auf dem Dorfplatz hat am Samstag die öffentliche Erneuerung der 30-jährigen Patenschaft zwischen der Ortsgemeinde Herschweiler-Pettersheim und dem 4. Artillerielehrbataillons 345 stattgefunden. Ortsbürgermeister Klaus Drumm und Major Sven Triebel von der Bundeswehr Idar-Oberstein unterzeichneten die Urkunden.

Umrahmt wurde die Feier vom Musikverein Herschweiler-Pettersheim unter Leitung von Horst Durst, der nach der Unterzeichnung die Nationalhymne spielte, wobei die Bevölkerung und fast 50 Soldatinnen und Soldaten mitsangen. In seiner Rede erinnerte Ortsbürgermeister Klaus Drumm daran, wie vor 30 Jahren die Partnerschaft begründet wurde durch Ortsbürgermeister und Ehrenbürger Günter Schug gemeinsam mit den Soldaten vom Windhof in Kusel und Batteriechef Karl-Heinz Albrecht. Sein Dank galt auch dem damaligen Verbandsbürgermeister Klaus Müller und dem „Spieß“ Oberstabsfeldwebel Michael Czernin, seit neun Jahren mit der Ortsgemeinde Herschweiler-Pettersheim verbunden. Drumm hob den freundschaftlichen Umgang über all die Jahre hervor und dass die Bundeswehr in das Leben mit einbezogen worden sei. Für Major Triebel, seit drei Jahren Batteriechef, war es nach eigenen Worten eine seiner letzten Amtshandlungen. Er wird ab September versetzt und in Richtung Bielefeld eine neue Aufgabe übernehmen. Die Patenschaft sei durch die entstandenen Freundschaften, gegenseitige Besuche und gutes Miteinander fast schon eine gut funktionierende Partnerschaft geworden. Verbandsbürgermeister Christoph Lothschütz erinnerte daran, dass der damalige Spielertrainer in Herschweiler-Pettersheim, Werner Krengel, der gleichzeitig Spieß der Kompanie war, viel zur Patenschaft beigetragen habe. Örtliche Vereine sorgten für Speis und Trank, die Bundeswehr lud zu einem Schätzspiel mit Bonbons ein. Burkhardt Böhnlein war am nächsten dran und konnte den „Pokal“ mit fast 800 Bonbons mit nach Hause nehmen. Eine Bilderausstellung der Bundeswehr zeugte von den vielen Ereignissen in 30 Jahren Patenschaft.

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