Rheinpfalz Nach Vorwürfen: Behörde verbietet Ärztin Tier-Haltung

Bornheim. Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße verbietet der Tierärztin aus Bornheim, der Tierquälerei vorgeworfen wird, künftig privat Tiere zu halten. Das hat die Behörde gestern erklärt.
Zudem muss die Frau für die Kosten aufkommen, die für die Unterbringung und Behandlung der 44 Hunde, 18 Katzen und drei Kängurus, die vergangene Woche bei einer Razzia in ihren Häusern gefunden wurden, entstehen. Die Auflagen gelten ab sofort. Bezüglich eines Berufsverbots für die Tierärztin habe die Kreisverwaltung keine eigene Kompetenz, heißt es in der Mitteilung. Dafür sei das Landesuntersuchungsamt zuständig. Die Frau darf somit vorerst weiter praktizieren. Die Tiere sind inzwischen untersucht worden. Ergebnis: Manche sind krank. Ein Hund musste eingeschläfert werden, der Grund wird überprüft. Die Tiere seien ausreichend gefüttert worden, sie hätten auch genügend Wasser gehabt, heißt es. |ansc