Rheinpfalz Molkerei: Abriss wegen Einsturzgefahr

«Herschberg.» Die Finanzierungsmöglichkeiten für den Abriss der alten Molkerei und die stattdessen geplante Platzgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung haben sich geändert. 62.200 Euro sind nun zuwendungsfähig. Aufgrund des maroden Zustandes bestehe Einsturzgefahr und ein vorzeitiger Baubeginn mit Abriss sei genehmigt, hieß es in der Ratssitzung.
Um Geld zu sparen, sollen bei der Entrümpelung sowie der späteren Bepflanzung des Platzes Eigenleistungen zum Tragen kommen. Wenn noch Geld fehlt, sollten dafür die gespendeten Sitzungsgelder der Ratsmitglieder verwendet werden, schlug Lydia Westrich vor. Die WVE Kaiserslautern wird neuer Eigentümer der Biogasanlage am Würschhauser Hof, dessen Eigentümer aber Betreiber bleibt. Da die Anlage erweitert wird, muss ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Wie hoch die Summe der eingenommenen Feldhut ist, will Ortschef Manfred Biedinger noch prüfen, da dann im Zuge der Bauarbeiten der Wirtschaftsweg um den Hof saniert werden könnte. Die Einwände der Träger öffentlicher Belange zu dem geplanten Bebauungsplan entlang der K 18 wurden zur Kenntnis genommen. Die Anregung des Naturschutzbundes, keine Kies- und Schotterflächen in den Vorgärten zu gestatten, war Westrich zu streng. Nun soll den Bauherren nur empfohlen werden, keine Gartengestaltung mit solchen Flächen vorzunehmen. Der geplante Fußweg zur K 18 könne nicht gestattet werden, da an der K 18 kein Gehweg vorhanden sei, so der LBM. Dies wurde in die Pläne aufgenommen.