Rheinpfalz
Marc-Steffen Risch, neuer Ortsbürgermeister von Homberg, im Porträt
„Die Wohnqualität ist bei uns sensationell“, sagt Marc-Steffen Risch, neuer Ortsbürgermeister von Homberg, über das Leben in seiner Heimatgemeinde. Deshalb will der gebürtige Homberger in seiner Amtszeit unter anderem noch mehr Wohnraum schaffen, sprich Bauland ausweisen.
Die Lebensqualität ist aber nur einer der Gründe, warum Risch nach einigen Jahren abseits der Heimat beschloss, in Homberg ein Heim für die Familie zu bauen. Der 50-Jährige ist Lehrer für BWL und Informatik an der Berufsbildenden Schule in Idar-Oberstein, seit 2012 mit Ehefrau Anne verheiratet und zweifacher Vater. „Ich bin mit 20 weg und habe lange unter anderem in Kaiserslautern, Bad Kreuznach und Bad Sobernheim gelebt“, erzählt Risch. „Als wir dann beschlossen, eine Familie zu gründen, war für mich klar, dass wir in Homberg bauen – und diese Entscheidung habe ich keine Sekunde bereut.“
Und mit dieser Entscheidung sei noch etwas sofort klar gewesen: „Wenn ich zurück in meinen Heimatort ziehe, dann will ich mich dort auch engagieren“, sagt der Hobby-Triathlet, der aber heute wegen Beruf, Familie und Bürgermeisteramt „vielleicht höchstens ab und an noch für die Einzelsportarten“ Zeit findet, wie er mit einem Schmunzeln berichtet.
Fünf Jahre im Gemeinderat
Also hat er sich zunächst in den Gemeinderat wählen lassen, dem er dann fünf Jahre lang angehört hat. „Und als meine Vorgängerin signalisiert hat, dass sie aufhört, habe ich beschlossen, zu kandidieren.“ Dabei sei es ihm wichtig gewesen, von den Einwohnern, und nicht etwa vom Gemeinderat gewählt zu werden. „Ich wollte schon wissen, dass eine Mehrheit hinter mir steht, sonst hätte ich das Amt nicht übernommen“, sagt Risch bestimmt. Was er in seiner Amtszeit angesichts leerer Kassen bewegen könne – beispielsweise würde er gerne für Glasfaseranschluss und einen oder zwei gemeindeeigene Hotspots sorgen – müsse man abwarten.