Rheinpfalz Maistransport: Weg sperren

«Kröppen.» Mit einer Power-Point-Präsentation zeigte Ortschef Steffen Schwarz in der Ratssitzung am Donnerstag den Zustand von Wirtschaftswegen auf. Der Rat war sich die vielen Schwachstellen einig.
Da noch rechtlicher Klärungsbedarf besteht, fasste der Rat noch keinen Beschluss. Dies gilt insbesondere für einen Wirtschaftsweg bei den früheren Zollhäusern, der maximal für sechs, nicht jedoch für 40 Tonnen angelegt wurde. Er wurde 2017 beim Abtransport von gehäckseltem Mais in die Biogasanlage beschädigt. Zur nächsten Ernte durch französische Landwirte sollen Maßnahmen ergriffen werden, die die Abfuhr über den deutschen Wirtschaftsweg verhindern. Einig war sich der Rat auch, dass am Weg in der Kröpperbach die abgeschwemmte Stelle, die zum Jahresbeginn neu betonierte wurde, abgesichert wird. Das Gelände hinter dem Feuerhaus soll rechtzeitig zum Dorfjubiläum gesäubert, jedoch nicht eingeebnet werden. Mit Blick auf die Nachbargemeinde Vinningen, die als Schwerpunktgemeinde für die Dorferneuerung anerkannt wurde, sagte Schwarz, dass man auch in Kröppen die Lebensqualität verbessern und ein Projekt vorweisen müsste, das andere Orten nicht haben. Er bedauerte, dass der Ort in 17 Jahren 100 Einwohner verloren habe. Noch nicht entschieden wurde über die Anbringung von Fledermauskästen durch die Firma Prokon, die sie für ihren bei Kröppen entstehenden Windpark Staustein vor dessen Inbetriebnahme im Juni errichten muss. Der Rat ermächtigte Schwarz vorerst nicht, einen Nutzungsvertrag von gemeindlichen Flurstücken im Waldgebiet „Kröppenbach“ zu unterzeichnen.