Rheinpfalz leserbriefe an die lokalredaktion:

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Die Wengelsbacher Straße in Schönau wird seit Jahrzehnten mit Wissen und Wollen der zuständigen Behörde/n als grenzüberschreitende Durchgangsstraße D/F zur Nutzung quasi freigegeben. Diesem Umstand ist in erheblichem Maße der Zustand der Straße zuzuschreiben. Die Straße endet in einem Waldweg, der für jeglichen Verkehr gesperrt ist. Die Straße ist als Ortsstraße/Sackgasse ausgewiesen. Folglich dürfte hier keinerlei Durchgangsverkehr stattfinden oder man muss die Straße konsequenterweise als Kreis- oder Landesstraße führen. Zu diesem Thema wurden von mir diverse Anfragen an die Behörden gestellt. Mit dem Ergebnis, dass keinerlei Stellungnahme zu erhalten ist. Weder die Ortsgemeinde, die Verbandsgemeindeverwaltung noch die Kreisverwaltung nimmt Stellung. Deshalb wurde die ADD-Trier eingeschaltet. Da die Wengelsbacher Straße quasi eine grenzüberschreitende Durchgangsstraße ist, hat dies weitreichende Folgen, was die Kosten für die Sanierung angeht. Diese sind meines Erachtens nicht von den Bürgern des Ortes zu tragen. Jeder Bürger der Ortsgemeinde sollte sich überlegen, ob er gegen die Erhöhung der wiederkehrenden Beiträge Einspruch einlegen soll. Das Thema ist nicht nur für die Anwohner der Wengelsbacher Straße, sondern eben wegen der wiederkehrenden Beiträge für alle Einwohner relevant. Mehrfache Nachfragen, warum die Ortsgemeinde nichts gegen den Durchgangsverkehr unternimmt und somit das Vermögen der Gemeinde und die Belange der Anwohner schützt, blieben ohne konkrete Antwort. Mutmaßlich stellt sich die Frage: Wird dem im französischen Ort Wengelsbach ansässigen Wirt dieses Zugeständnis auf Kosten der Bürger gemacht? Trotz zahlreicher Nachfragen wurde kein Grund genannt, warum der Verkehr geduldet und quasi gefördert wird. Es wird sich behördlicherseits lediglich in Ausflüchte erklärt. Der touristische Durchgangsverkehr nimmt in den letzten Jahren immer größere Ausmaße an. Da der Weg nach Wengelsbach von zahlreichen Wanderern benutzt wird, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Zumal eine im Laufe des Jahres 2015 geänderte Beschilderung des Weges fälschlicherweise suggeriert, wer nach Wengelsbach fährt, ist Anlieger. Auch hierzu, warum die Beschilderung derart unsinnig geändert wurde, fehlt trotz mehrfachen Nachfragens jede vernünftige Begründung. Es ist noch anzumerken, dass der Ort Wengelsbach über die extra hierfür gebaute D190 problemlos zu erreichen ist. Frau Ernst, warum glauben Sie, dass die SPD bei uns so viele Wähler verliert? Weil sie bei uns in Rheinland-Pfalz so viel macht für die Bürger (kommt von bürgen) der Südwestpfalz? Pirmasens ist die einzige Stadt ohne vierspurigen Straßenanschluss in ganz Deutschland. Ich wollte Sie nur einmal daran erinnern, dass Herr Beck in Zweibrücken einmal versprochen hat, diese Region bekommt ihren vierspurigen Anschluss zur Rheinschiene. Kaum in Mainz angekommen, haben die Grünen dafür gesorgt, dass er sofort sein Versprechen von Zweibrücken widerruft. Bei unserer grün-roten Landesregierung wackelt der Schwanz mit dem Hund und nicht der Hund mit dem Schwanz. In Mainz wird das gemacht, was die Grünen wollen. Von mir bekommt die SPD keine Stimme mehr und das als ehemaliger Stammwähler.

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