Rheinpfalz Leserbrief an die Lokalredaktion:

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Nach jahrzehntelanger Tortur für die Anrainer und quälenden Zeiten des Hingehaltenseins (B-10-Ausbau Hinterweidenthal: never ending story): Gigantismus in einer sonst „vergessenen“ Region; massiv zunehmender Transitschwerverkehr inklusive Mautumfahrer – ein Wahnsinn, der nicht einmal in der sensibelsten Bauphase dieser unfallgefährdeten Straße entschärft wurde (mangelnder Wille, fehlende Kompetenz?); allenthalben Raserei und Lärm, nun abermals eine Verheißung – „einmal Mär“: Wenn der Lärmschutz installiert sei (Plan: „Lärmschutzwand“ von 400 Meter(chen), wow! Zudem wieder Jahre später!?), würden die Hinterweidenthaler im „Schlummer-Schlaf“ versinken. Papperlapapp! (...) Wer sich vor Ort auskennt, weiß: Dies bedeutet bestenfalls ein Alibi-„Schutzwällchen“ zwecks Beruhigung der Anrainergemüter, wenig zweckdienlich in Anbetracht der Gesamterfordernis, weitgehend ineffektiv und unzureichend. Dieses umgehend notwendige Projekt (...) erfordert zwingend einen wirkungsvoll hohen Lärmschutzwall mindestens ab Höhe Mitte Wartbach und bis hoch zu dem kahlgeschorenen Berghügel (mit Haltebucht) linksseitig am Anstieg Wallmersbach, sonst bleiben die Hinterweidenthaler „berauscht“, verars..t und verkauft! Eine Lärmschutzwand auf lediglich 400 Metern wird von der erheblich höhergelegten und in der Breite weit über diese 400 Meter hinaus in das „Hinterweiden-Tal“ mit Brachialgewalt Tag und Nacht einlärmenden und schallenden B 10 locker umtönt. Nun, manche Menschen machen sich ihre Wirklichkeiten zurecht, wie sie ins Kalkül passen, manchmal sogar, bis sie selbst glauben, was sie verzapfen. Dies hat unter Umständen durchaus etwas naiv Unschuldiges, nicht zwingend Böses. Die Zuständigen müssen es aber besser wissen, es gibt hier keine Unschuld. Weder aus Eitelkeit, Kostenerwägungen noch Sonstigem wider die Vernunft darf diese Sache dilettantisch durchgeboxt werden. Dieser Lärmschutz muss, wie ursprünglich ausdrücklich verbrieft, bestmöglich, nachhaltig und umgreifend sein und wirken, im Sinne des Nutzenversprechens! Ich anerkenne individuelles Ringen und Mühen um beste Lösungen! In der Sache allerdings sehe ich dieses Vorhaben, schmalbreitig wie geplant, als völlig insuffizient projektiert und ungeheuerlich hinsichtlich der zynisch anmutend orakelten, gepriesenen Segnungen quasi „ewiger Ruhe“. (Auch) ich bin perplex, sehe mich getäuscht und bin mächtig sauer! Liebe Verantwortliche, Politiker und Planer, machen Sie Ihre Sache doch bitte einmal wirklich richtig gut (bei Pirmasens ging es doch scheinbar auch) – adäquater Lärmschutz, der seinen Namen verdient! Umkehr mit Einsicht in das Richtige und Gebotene ist Ausdruck von Größe, nicht von Kleinmut – erfreuen Sie sich dann im Nachgang, etwas Wertiges geschaffen zu haben, Sie werden erleben, das tut gut und trägt. Viel Erfolg!

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