Rheinpfalz Leserbrief:

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Die alte politische Garde sämtlicher Parteien ist müde und einfallslos. Die Probleme liegen seit Jahren auf dem Tisch. Niemand hat sich ernsthaft damit beschäftigt. Die aufstrebende „junge“ politische Garde – die Kandidaten für den Landratssitz, die neugewählten Verbandsbürgermeister und die Jugendorganisatoren der Parteien wagen sich nicht aus ihren Löchern. Ideenlosigkeit, Angst davor, Verantwortung zu übernehmen, fehlender Mut zur kontroversen Diskussion mit denen da oben in Mainz und den Bürgern prägen den Kriegsschauplatz. Dabei ist es doch denkbar einfach. Hinterweidenthal – das Tor zum Wasgau – gehört nach Dahn. Das entspricht auch dem Bürgerwillen. Nur sieben Kilometer bis zum Verwaltungssitz in Dahn. Der übrige Teil der Verbandsgemeinde Hauenstein war geschichtlich schon immer Richtung Vorderpfalz – sprich Annweiler – orientiert. Dies ist auch Ausdruck des momentanen Bürgerwillens. Die Entfernung zum Verwaltungszentrum ist nah. Wer kann auf die abstruse Idee kommen, Luger und Darsteiner Bürger unter anderem auf die Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben zu schicken? Das können nur Bürokraten tun, die weder die Mentalität noch die Verkehrsanbindungen kennen. Absolut realitätsfern. Dem Grünen, Herrn Schumacher, ist schon ein bisschen Respekt dafür entgegenzubringen, dass er die Diskussion in den Medien anregt. Größe allein ist kein Kriterium für bürgernahe, kostengünstige und effektive Verwaltung. (...) Wer den Bürgerwillen ignoriert, wird das erleben, was die Zwangsfusion von Bruchweiler und Bundenthal (zu Wieslautern) zur Folge hatte. Eine Chance wieder für die FDP? Oder eine andere Partei? Es lohnt sich sicherlich, nochmals über die Fusionsmöglichkeiten nachzudenken.

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