Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Lemberg: Wohnmobilisten müssen etwas mehr zahlen

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Das ging flott: Trotz 13 Tagesordnungspunkten dauerte die Sitzung des Lemberger Ortsgemeinderates unter Bürgermeister Martin Niebuhr nicht einmal eineinhalb Stunden. Die Ratsmitglieder beschlossen unter anderem einen Zuschuss zur Flutlichtanlage des SV Lemberg, die Anschaffung neuer Geräte für den Spielplatz an der katholischen Kirche und höhere Abgaben für Wohnmobilisten.

Wer künftig mit seinem Wohnmobil auf einem Stellplatz am Sport- und Zeltgelände „Am Lemberger Weiher“ rastet, zahlt acht statt bisher sieben Euro. Davon entfallen je vier Euro auf den Strom- und Wasseranschluss.

Cap-Mobil für Ortsbezirke

Ortsbürgermeister Martin Niebuhr informierte über die Initiative seines Schweixer Ortsbürgermeister-Kollegen Marco Maas: Der hatte sich dafür stark gemacht, dass die Orte der Hackmesserseite vom Cap-Mobil der Heinrich-Kimmle-Stiftung aus Pirmasens mit Lebensmitteln versorgt werden. Niebuhr gab bekannt, dass vorgesehen ist, die Lemberger Ortsbezirke einzubeziehen.

Zuschuss zur Flutlichtanlage

3332 Euro schießt die Gemeinde zur neuen Flutlichtanlage des SV Lemberg zu. Der Betrag entspricht zehn Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, abzüglich einer Kürzung von 15 Prozent. Das verlangt die Kommunalaufsicht aufgrund der angespannten Haushaltssituation. Der Verein plant, die bestehende Anlage noch in diesem Jahr auf LED-Technik umzurüsten. Die Kreisverwaltung hatte die zuwendungsfähigen Kosten auf rund 39.200 Euro festgesetzt und einen Zuschuss in Höhe von 3920 Euro bewilligt.

Neue Spielgeräte

7000 Euro zahlt die Gemeinde für die Anschaffung und Installation neuer Geräte auf dem Spielplatz im Bereich der katholischen St. Michaelskirche. Die Zuschüsse sind laut Niebuhr von den Gesamtkosten bereits abgezogen.

Wald soll verkauft werden

Aufgrund der heißen Witterung werden laut Revierförster Bäume auf sechs Flächen im Gemeindewald „Am Mühlfeld“ absterben. Sie müssen daher gefällt werden. Da der Waldbestand wirtschaftlich keinen hohen Wert darstellt, ist die externe Vergabe der Baumfällarbeiten auf der 9151 Quartmeter großen Fläche für die Ortsgemeinde nicht vertretbar. Wie Ortsbürgermeister Niebuhr informierte hatte der Rat nichtöffentlich beschlossen, die Waldstücke zu verkaufen.

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