Rheinpfalz Kriminalstatistik: Weniger Einbrüche im St. Wendeler Land

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«St. Wendel.» 3566 Straftaten registrierte die Polizei im vergangenen Jahr im Kreis St. Wendeler Land. Das bedeutet gegenüber 2015 eine Steigerung um 274 Fälle. Mord und Totschlag gab es nicht, über die Hälfte der Straftaten wurde aufgeklärt.

Trotz der Steigerung der Fallzahlen sei der Landkreis der sicherste im Saarland, bewertet die Polizeiinspektion St. Wendel in einer Pressemitteilung die jetzt veröffentlichte Polizeistatistik des Saarlandes für das Jahr 2016. „Der Wert bildet im Saarlandvergleich das Schlusslicht“, heißt es. Positiv zu bewerten sei auch, dass die Aufklärungsquote auf 55,6 Prozent gesteigert wurde. Zugenommen haben laut der Auswertung Sachbeschädigungen (462 Fälle), Körperverletzungen (388) und Warenbetrug, häufig über das Internet (176). Fälle von Mord und Totschlag gab es 2016, wie in den Vorjahren auch, nicht. Die angezeigten Beleidigungen stiegen von 149 auf 163 Fälle. Gesunken ist die Zahl der Einbrüche: 104 Anzeigen in 2015 stehen 95 im Jahr 2016 gegenüber. Die Kreisstadt St. Wendel liegt im oberen Drittel der Statistik, rangiert jedoch hinter den anderen saarländischen Kreisstädten. Im mittleren Teil findet sich das durch den Bostalsee touristisch geprägte Nohfelden, im unteren Drittel tauchen Freisen, Nonnweiler, Tholey, Marpingen und Namborn auf. Die Gemeinde mit den wenigsten Straftaten im Land ist Oberthal. „Gerade im besonders sozialschädlichen Deliktbereich des Wohnungseinbruchdiebstahls hat sich die engagierte Präventions- und Ermittlungsarbeit ausgezahlt“, kommentiert der St. Wendeler Dienststellenleiter Martin Walter die Zahlen. Ziel sei, die positive Entwicklung zu stabilisieren.

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