Rheinpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Kommentar: Schwarzer Tag

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Die Fußball-Bundesliga ist nach den erneuten Schmähungen gegen Dietmar Hopp im Schockzustand.

So geht es nicht weiter. Die Fußball-Bundesliga erlebte gestern einen ganz schlimmen Tag. Für Trainer Hansi Flick war es ein „schwarzer Tag“ für den FC Bayern. Eine Woche nach den Vorfällen in Mönchengladbach – Stichwort: Fadenkreuz – wurde Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp wieder zur Zielscheibe von Schmähungen und Beleidigungen. In Sinsheim, und auch in Dortmund und Köln, klar, das war eine konzertierte Aktion. Wie beschämend. Es reicht.

Erster Reflex: die Partie zwischen 1899 und Bayern in Minute 77 abbrechen? So sahen es viele neutrale Zuschauer, die pfiffen, als die Spieler nach der Unterbrechung wieder auf das Feld kamen. Aber es war richtig, nicht zu kapitulieren. Denn „Fans“, die bei einer 6:0-Führung der eigenen Elf einen Abbruch riskieren, denen geht es nicht um ihr Team, denen geht es nicht um den Verein. Überdies war das solidarische Verhalten der Mannschaften wichtig für die Außenwirkung. Hansi Flick und Dietmar Hopp umarmten sich lange im Kabinentrakt.

Ein Gruppe Verblendeter ist drauf und dran, dem deutschen Fußball nachhaltig zu schaden. Viele Zuschauer hatten genug, verließen die Arena vorzeitig. Die Übeltäter haben in einem Fußball-Stadion nichts verloren. Und es kann auch nicht sein, dass diese fatalen Plakate und Banner doch immer irgendwie ins Stadion gelangen, das hat mit „Räuber-und Gendarm-Spiel“ (Gladbachs Max Eberl) nichts zu tun. Die Fußball-Bundesliga ist an einem Wendepunkt angekommen. Dietmar Hopp muss geschützt werden. Koste es, was es wolle. Das hätte schon viel früher passieren müssen.

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