Rheinpfalz Kommentar: Rat bleibt teuer

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Das Land und KPMG gehen am

Flughafen Hahn getrennte Wege. Trotz der Honorareinsparung zahlt das Land viel für Beratung.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) war gestern sichtlich stolz darauf, dass KPMG auf einen Teil des Beraterhonorars verzichtet. Tatsächlich, es weckt den Eindruck eines Teil-Schuldeingeständnisses dafür, dass der erste Verkaufsversuch in die Hose gegangen ist. Beim zweiten Anlauf holte sich das Land zusätzlich zu KPMG, die bis dahin bereits 6,25 Millionen Euro Beratungshonorar erhalten hatten, den Berater Martin Jonas von Warth & Klein Grant Thornton. Um das Handeln der Regierung auch gut in der Öffentlichkeit zu verkaufen, wurde Ex-Regierungssprecher Bela Anda für einen fünfstelligen Betrag engagiert, nicht zu vergessen die Wirtschaftsprüfer von Dornbach, die permanent prüfen, wie nah der Flughafen an der Insolvenz ist. Es stellt sich die Frage, ob die Landesregierung, die eine Fülle gut ausgebildeter Beamter beschäftigt, keinen eigenen Sachverstand hat, dass sie so viel externen einkaufen muss.

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