Eisenberg Jakob-Schiffer-Straße bald wieder frei

Ende Juli soll die Jakob-Schiffer-Straße in Eisenberg wieder für den Verkehr freigegeben werden. Derzeit laufen die letzten Pflasterarbeiten auf der Südseite der Straße, außerdem müssen noch zwei Pflanzbeete angelegt werden, wie der technische Werkleiter der Verbandsgemeinde Eisenberg, Helmut Zurowski, die RHEINPFALZ informiert.
Seit Ende Februar läuft die Straßensanierung, in deren Zusammenhang auch die Wasserleitungen und der Abwasserkanal bereits erneuert wurden. Die Kosten von insgesamt rund 605.000 Euro teilen sich das Kanalwerk (285.000 Euro), das Wasserwerk der VG (150.000 Euro) und die Stadt Eisenberg (170.000 Euro). Der Anteil der Stadt beträgt 30 Prozent an den Ausbaukosten der Straßen und Bürgersteige, 70 Prozent müssen auf die Bürger umgelegt werden, was allerdings nicht zu direkten Beitragsbescheiden führt, sondern über den wiederkehrenden Beitrag abgerechnet wird, so dass für die Anlieger keine direkten Belastungen entstehen. Auf einer Strecke von rund 250 Metern wurden der Kanal und die Hausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze erneuert. Gleiches gilt für die Wasserversorgung und die Wasserhausanschlüsse. „Die Straße wurde so angelegt, wie sie vorher auch war. Vor dem Notariat werden in den kommenden Tagen noch die Stellplätze wieder hergestellt, dort kommt auch noch ein Pflanzbeet hin“, erklärt Zurowski. „Das Beet, in dem ein Baum gepflanzt werden soll, ersetzt eine Sperrfläche. Die Zahl der Parkplätze wird zwar verringert, dafür werden die Lücken für die Fahrzeuge etwas breiter angelegt und so dem Standard heutiger Autos angepasst.“ Insgesamt sei die Maßnahme rund sechs Wochen früher fertig geworden als ursprünglich geplant. „Dabei hat sich das große Engagement des Unternehmens Tas und Balci aus Kirchheimbolanden positiv ausgewirkt, und auch die positive Witterungssituation hat geholfen“, sagt Zurowski im Rückblick. (jös)