Rheinpfalz Geld für Dinge, die noch fehlen

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Mit einer Gemäldeausstellung auf dem Stausteinerhof bei Kröppen setzt der Münchweilerer Ludwig Heim seine Unterstützung in Sachen „Uganda-Projekt/Hilfe für Schwester Maria“ fort. Die Ausstellung mit Bilderverkauf findet am Sonntag, 13. September, im Rahmen der Aktion „Tag der offenen Höfe“ statt. In fünf Jahren hat Heim bislang 77.000 Euro gesammelt. Aufhören will er nicht, denn „es gibt noch viel zu tun.“

Seit Jahren sammelt Heim aus Spenden für die ugandische Ordensschwester Maria Goretti Nakate und ein kleines Kinderkrankenhaus in Uganda. Mithilfe zahlreicher Freunde, die das Projekt immer wieder finanziell unterstützen, konnten einige schöne Erfolge erzielt werden, unter anderem der Bau eines Regenwassertanks, die Installation einer kleinen Solaranlage, der Kauf eines gebrauchten Geländewagens als Ambulanzfahrzeug und immer wieder der Kauf von Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln. Seit dem Jahr 2010, als das Projekt begann, konnten insgesamt 77.000 Euro nach Uganda überwiesen werden, „kein Cent ging verloren“, betont Heim. Das jüngste und gleichzeitig größte Projekt war der Bau einer Kinderkrankenstation. Allein dafür wurden 48.000 Euro gesammelt und investiert. „Es fehlt zwar noch an einigen Dingen, die normalerweise in einer Krankenstation notwendig sind. Trotzdem wurde mit dem Betrieb im April 2015 begonnen“, berichtet der Spendensammler. Wenn man sich nicht vor Ort ein Bild von der Situation gemacht habe, könne man sich die Not nicht vorstellen, in der sich die Menschen befänden. „Deshalb sind die Menschen dort sehr glücklich und allen dankbar, die durch ihre finanzielle Hilfe am Bau der Krankenstation mitgewirkt haben“, berichtet er. Es wurden zwei Krankenschwestern eingestellt, die die Krankenstation leiten. Rund 200 Euro verdient eine Krankenschwester in Uganda pro Monat. Wie Heim mitteilt, hatten ugandische staatliche Stellen eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt (wir informierten). Leider stehen diese Mittel im Moment nicht zur Verfügung. „Deshalb müssen wir halt selbst schauen, dass es weitergeht“, sagt er. Heim ist überzeugt davon, dass es weitergeht. „Es haben bisher so viele Menschen geholfen. Ich glaube, dass diese uns auch in Zukunft nicht hängen lassen werden,“ gibt er sich zuversichtlich. Der Hobbymaler, der den Erlös aus dem Verkauf seiner Bilder Schwester Maria zur Verfügung stellt, lädt nun ein zu seiner Gemäldeausstellung, die im Rahmen des „Tags der offenen Höfe“ am Sonntag, 13. September, auf dem Stausteinerhof (zwischen Vinningen und Bottenbach). Es werden nicht nur Heims Bilder zu sehen sein. Volker Thiel stellt dekorative Metallarbeiten, Werner Burgey Vogelhäuschen und Insektenhotels aus. (mt)

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