Rheinpfalz Geflügeltes Einhorn gezaubert

Ein geflügeltes Einhorn aus Luftballons hatte sich Ida gewünscht. Der Wunsch war Zauberer Alex Befehl und mit magischen Händen l
Ein geflügeltes Einhorn aus Luftballons hatte sich Ida gewünscht. Der Wunsch war Zauberer Alex Befehl und mit magischen Händen ließ er das luftgefüllte Einhorn entstehen.

Magisch war am Freitag der Abschluss der einwöchigen Ferienfreizeit des Landkreises Südwestpfalz in Nünschweiler. Passend zum Freizeit-Motto „Hexen und Zauberer“ wurde gezaubert. Alexander Magus (Alex) sorgte mit seiner fast einstündigen Show für viele „Aahs“ und „Oohs“, begeisterte große und kleine Zuschauer.

Mit Zauberhut, Harry-Potter-Zauberstab und Hexenglas – alles während der Freizeit gebastelt – traten die 44 Teilnehmer im Alter zwischen sechs und zehn Jahren, die überwiegend aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben, aber auch aus der VG Zweibrücken-Land und der VG Waldfischbach-Burgalben kamen, die letzte Heimfahrt von der Freizeit an. Ziemlich begeistert. „Hat Spaß gemacht“, bestätigten Ida, Louisa und Lola, die mit Zauberstab und Hexenhut als kleine Zauberkünstlerinnen unterwegs waren.

Einhörner stehen ganz oben auf der Wunschliste

„Ein geflügeltes Einhorn“ wünschte sich Ida von Zauberkünstler Alex, der nach seiner Show Fingerspitzengefühl beim Basteln von Luftballon-Figuren bewies. „Auch noch geflügelt. Uihh. Mal schauen, ob ich das hinkriege“, sah sich Alex vor eine große Herausforderung gestellt. Was ein Zauberkünstler ist, der hat magische Hände und lässt kurzerhand aus rosa und weißen Luftballons das gewünschte „geflügelte Einhorn“ entstehen. Einhörner standen ganz weit oben auf der Wunschliste der Teilnehmer. „Was machbar ist, kriegen wir hin“, sagte Alex lachend. Weil Zaubern auch viel mit Fantasie zu tun hat, bekam Adam ein Flugzeug, „das auch als Rennwagen funktioniert“, erklärte der Magier. Adam hatte sich den Rennwagen gewünscht und war noch ganz begeistert davon, dass er dem Zauberer in der Show hatte assistieren dürfen. „Ich bin ein Zauberlehrling“, verkündete Adam stolz.

Wasser marsch bei 35 Grad

Sehr gefragt waren unter der Woche die magischen Hände von Florian Borne und seinen sechs jungen Betreuerkollegen, wenn es darum ging, für Abkühlung zu sorgen. Borne, Feuerwehrmann aus Leidenschaft, durfte auf Wunsch der Kinder öfter mal das Kommando „Wasser marsch“ geben. „Bei 35 Grad Hitze haben wir auf die ein oder andere Wanderung verzichtet und auf Wunsch der Kinder mit dem Wasserschlauch für Abkühlung gesorgt“, verriet Kreisjugendpfleger Andreas Schröder lachend.

Zum vierten Mal dabei

Schröder, der in der Woche zuvor die 45 Feriengäste in Horbach bereits mit dem Thema „Hexen und Zauberer“ bekannt gemacht hatte, freute sich, zum vierten Mal mit der Ferienfreizeit des Kreises Gast in Nünschweiler sein zu können. „Wir hatten hier wieder richtig gute Bedingungen“, freute er sich. Das Sängerheim war die Basis des Ferienlagers, das täglich von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet hatte, den Kindern eine Menge Spaß bereitete und ihren Eltern half, während eines Teils der Ferienzeit die Betreuung der Kinder sicherzustellen. Das Freigelände zwischen Sänger- und Mehrzweckhalle wurde zum Spielen und Abkühlen genutzt, „und netterweise hat uns die Ortsgemeinde auch die große Mehrzweckhalle überlassen“, freute sich Schröder.

Viele Betreuer waren als Kinder schon dabei

Großes Hallo herrschte auf dem Platz nicht nur, wenn Wasser für Abkühlung sorgte, sondern auch zur Mittagszeit, wenn der weiße Transporter der Metzgerei Hans Pfeffer aus Waldfischbach-Burgalben aufs Gelände fuhr und Essen für die abenteuerlustigen Nachwuchs-Hexen und -Zauberer brachte. „Es hat alles gut funktioniert“, zog Schröder ein positives Fazit. Viele der Betreuer waren früher selbst Freizeitteilnehmer gewesen – „schön, wenn sich der Kreis so schließt“, konstatierte er. Dass die Ortsgruppe Maßweiler/Reifenberg des Deutschen Roten Kreuzes die Freizeit begleitete, „war perfekt“, lobte Schröder die medizinischen Fachhelfer, die manches Wehwehchen schnell versorgten.

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