Rheinpfalz Festival in Sackgasse gewandert

Präsentieren die neue Ausgabe des Südwestpfalz-Magazins: von links Markus Appelmann (Agentur inMedia, die das Heft herstellt), S
Präsentieren die neue Ausgabe des Südwestpfalz-Magazins: von links Markus Appelmann (Agentur inMedia, die das Heft herstellt), Susanne Ganster und Martin Hartwig.

Nach drei Jahren soll schon wieder Schluss sein: Die Südwestpfalz Touristik plant keine neue Auflage des Wanderarena-Festivals mehr. Es hatte zur Premiere in Dahn, dann, mit wenig Erfolg, im französischen Lembach und 2017 mit gut 4000 Besuchern in Rodalben stattgefunden. Für 2018 gab es keinen Bewerber.

Wie Geschäftsführer Martin Hartwig gestern bei der Mitgliederversammlung des Vereins erläuterte, habe die Werbewirkung, anders als gewünscht, nicht über die Südwestpfalz hinaus getragen. Eventuell werde man sich ab 2019 beim Pfälzerwald-Wandermarathon engagieren. Thomas Peifer warf ein, dass seine Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben als Ausrichtungsort für 2019 vorgesehen war, worauf Vorsitzende Susanne Ganster vorschlug, das Thema in der Interessengemeinschaft Wanderarena zu besprechen. „Wanderarena“ ist das umstrittene Label, mit dem die Südwestpfalz für den Wandertourismus wirbt. Hartwig zeigte sich erfreut, dass 2017 die Zahl der Übernachtungen (498.000), der Gäste (206.000) und deren durchschnittliche Verweildauer (2,4 Tage) in der Südwestpfalz (mit Städten) auf Vorjahresniveau geblieben sind und es wegen der Wiedereröffnung der Zweibrücker Fasanerie wieder mehr Betten gibt (4883). Vor zehn Jahren allerdings waren es noch 538.000 Übernachtungen von 203.000 Gästen an 2,7 Tagen und die Bettenzahl betrug 5722. Insgesamt will der Verein 2018 306.000 Euro ausgeben, 51.000 Euro weniger als 2017. Das liegt vor allem an den mehrjährigen Printprodukten, die nicht zu Buche schlagen. Mehr ausgegeben wird für kleine Werbefilme und Pressearbeit.

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