Rheinpfalz Fest gerät abends rockig wie nie zuvor
Ganz schön aufgedreht: Rockig wie nie wird sich das 61. Winzerfest am Wochenende präsentieren. Der neue Co-Veranstalter Thorsten Barz hat mit seiner Firma Speed of Sounds merklich ins Unterhaltungsangebot investiert. Das dürfte so ganz nach dem Geschmack der einheimischen Veranstalter sein: Denn das Musikprogramm hat zweifelsohne Potenzial, neue Besucher ins Glantal zu ziehen.
Mit einem Hinweis auf ein „attraktives Musikprogramm“ bei dem Fest wirbt Barz auf seinem Hochglanz-Flyer, der schon mal ganz anders daherkommt als die bisherigen Programmhinweise. Professionell auch die Bands, die am Samstag und am Montag im Zelt die Bühne stürmen. Und zu guter Letzt gibt’s als Bonbon noch ein Feuerwerk obendrein. Zuversichtlich stimmt das geplante Winzerfest in neuem Gewand auch die örtliche Vereinsgemeinschaft. Man verspreche sich doch einiges davon, hoffe, die Attraktivität des Fests wieder steigern zu können. „Das Zelt sieht schon mal ganz anders aus“, sagt Andre Backes, Geschäftsführer der Vereinsgemeinschaft Offenbach-Hundheim. Einladender sei der Haupt-Schauplatz des Festgeschehens gestaltet, gemütlicher ausgefallen. „Von der Größe her hat es wieder die Dimension wie vor drei Jahren“, verweist Backes erfreut darauf, dass der Schrumpfungsprozess bei den Zeltkapazitäten nicht nur gebremst, sondern sogar wieder gedreht werden konnte. An ein Haupt-Zelt schließen sich weitere an, ein Bier- und Weingarten sind hinzugekommen, in denen sich’s schön sitzen lasse. Da muss sich auch in frühen Stunden, wenn noch nicht so sonderlich viel los ist, keiner verloren fühlen, der zeitig Festatmosphäre schnuppern möchte. Der Versuch, die Attraktivität des Fests wieder zu steigern, spiegelt sich zum einen in der Zeltausstattung, zum anderen im Programm wider. Speed of Sounds ist für den Zeltbetrieb verantwortlich, hat auch die Konzeption der Bühnendarbietungen übernommen. Während das „Drumrum“ – vor allem den Festumzug als einen Höhepunkt des Festprogramms – die einheimische Vereinsgemeinschaft meistert. Dass der Co-Veranstalter besonders in den Abendstunden auf ein junges Publikum abzielt, ist erkennbar. Der Winzerrock am Festsamstag aber ist seit jeher in Offenbach-Hundheim schon ein Ereignis, das Zugkraft entwickelt, zur Marke geworden war. Diesmal ist die Profi-Coverband „RoxxBusters“ die Attraktion des Winzerfest-Samstags. Bereits heute Abend allerdings erklingen auch „Hot Beats“, heiße Rhythmen nach der Festeröffnung. Zu Frühschoppen und Dämmerschoppen am ´Montag fährt auch die Band „Fullhouse“ mit einem Repertoire auf, das alles andere als altbacken ist. Zwischen 10 und 22 Uhr macht die Band am Feiertag im Zelt Stimmung. Am Sonntagabend ist zudem noch eine 70er/80er-Party geplant. Dort ist Discjockey Johannes Held zu erwarten. Info Außer am Samstagabend ist der Eintritt ins Festzelt übrigens stets frei. Nur beim Winzerrock ist ein Obolus vorgesehen. 8 Euro kosten die Tickets an der Abendkasse. Wer die „RoxxBusters“ miterleben und noch zwei Euro sparen möchte, kann Tickets im Vorverkauf bekommen. Erhältlich sind sie an der Tankstelle in Glanbrücken, in der Bäckerei Müller und bei Optik Rechtenbach in Offenbach-Hundheim sowie an der ED-Tankstelle in Lauterecken und in der Buchhandlung Feickert, Meisenheim. |cha