Rheinpfalz Fasnachts-Ausklang: 1200 Aktive bei Umzug erwartet

«RAMSTEIN-MIESENBACH.» Zusätzliche Anmeldungen für den Westricher Fasnachtsumzug sind bei den Ramsteiner Bruchkatze eingegangen: Rund 1200 Aktive werden sich heute, Dienstag, ab 14 Uhr dem närrischen Tross durch die gesperrte Innenstadt anschließen.
Der Karnevalsverein Bruchkatze ist kein Neuling, wenn es ums Ausrichten des größten Fasnachtsumzugs der Westpfalz geht. Zum 67. Mal rollt dieser mit Musik, Motivwagen und kostümierten Narren durch Ramstein. Aktuell haben sich 14 Karnevalsvereine, sechs Musikkapellen und über 25 Gruppen angekündigt, teilt Umzugsleiter Hartmut Schäffner mit. Nach dem Umzug ist noch nicht alles vorbei, denn am Bruchkatzen-Brunnen wird zum Fasnachtsmarkt und im Haus des Bürgers zu einer Party geladen. Als Eintrittskarte dient die Plakette, die an den Zuwegen und auf dem Feiergelände für zwei Euro zu haben ist. Die Bruchkatze freuen sich über möglichst viele Käufer, denn die Einnahmen dienen zur Deckung der Kosten für den Umzug. Zur Sicherheit der Feiernden sind Polizisten, Rettungskräfte und Feuerwehr vor Ort. Auch wird die Umzugsstrecke zum Teil durch Gitter abgesichert. Im Rathaus ist eine Anlaufstelle der Polizei eingerichtet, die telefonisch unter 06371 592444 erreicht oder persönlich aufgesucht werden kann. Ebenso gibt es hier erstmalig einen mit Polizistinnen besetzten Rückzugsort für Frauen. Ab 12 Uhr ist die 2,4 Kilometer lange Umzugsstrecke für Fahrzeuge gesperrt. Es werde keine Ausnahmen geben, so der Veranstalter. Bis 18 Uhr bleibt dieses Durchfahrverbot bestehen. Der Stadtkern ist bis 20 Uhr gesperrt: ab dem Museum im Westrich die Steinwendener Straße bis zur Einmündung der Ottostraße und Rathausring, die Spesbacher Straße bis zur Einmündung der Ottostraße, die Miesenbacher Straße bis zur Schulstraße und Bahnhofstraße und die Landstuhler Straße bis zur Schul- und Marktstraße sowie die Bahnhofstraße ab der Ampel bis zur Einfahrt zum Parkplatz des NKD-Marktes. Umleitung erfolgt über die Umgehungsstraße. Die Anreise per Bus oder Bahn wird empfohlen, Parkplätze gebe es genügend, so die Veranstalter.