Rheinpfalz Falsche Rechnung

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Michael Röther, Geschäftsführer von Modepark Röther, reagiert auf die Berichterstattung der RHEINPFALZ über die Kritik zweier Unternehmer die gesagt hatten, dass das Fachmarktzentrum weit über den Plan, eine Nahversorgung in Rohrbach zu etablieren, hinausgehe.

Im Textilhandel würde pro Quadratmeter Verkaufsfläche mit einem Jahresumsatz von 3000 Euro gerechnet, hatten die Unternehmer gesagt. Röther plant in Rohrbach mit knapp 6000 Quadratmetern. Rechne man das hoch, kalkuliere der Modepark mit einem Gesamtjahresumsatz von 18 Millionen Euro. Die Kaufkraft der Rohrbacher – umgemünzt auf die Einwohnerzahl – liege gerade mal bei rund 1,4 Millionen Euro. Deshalb müsse Röther einen Großteil der Kunden aus der Region anziehen. Michael Röther, Geschäftsführer von Modepark Röther, hält diese Rechnung für unrealistisch. Das teilt er in einem Schreiben mit. Bei Fachmarktprojekten werde mit einem Jahresumsatz von 1300 Euro pro Quadratmeter kalkuliert. „Auch das Modehaus Jost (einer realisiert keine Flächenproduktivität von 3000 Euro pro Quadratmeter im Schnitt, sondern erzielt Umsätze von ungefähr 2200 Euro pro Quadratmeter, wie Veröffentlichungen zu entnehmen ist“, schreibt Röther über einen Kritiker. Das sei vor allem dann nicht der Fall, wenn zusätzlich Kinderbekleidung angeboten werde. Kinderbekleidung, Wäsche und Schuhe erzielten niedrigere Flächenproduktivitäten. Röther betont, dass eine Bauvoranfrage für das Projekt positiv beschieden worden sei, die dokumentierte die rechtliche Zulässigkeit der angefragten Sortimente und die Flächengröße. „Gerne sind wir bereit zu Vermittlungsgesprächen, obwohl wir unsere Rechtsposition deutlich besser einschätzen als die der Stadt Landau“, schreibt Röther. |ansc

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