Rheinpfalz Für stramme Waden

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42,195 Kilometer wollen erst einmal bewältigt werden. Diese Marathonstrecke legen die Teilnehmer des Rodalber Wander-Marathons zurück, den der Pfälzerwald-Verein am Samstag, 17. September, wieder ausrichtet. Start und Ziel ist das Hilschberghaus.

PWV-Vorsitzender Albert Frank wertet diese Veranstaltung als „besondere sportliche Herausforderung, die die Bekanntheit des PWV Rodalben weithin steigert“. Der Wander-Marathon, mittlerweile der 27., erfordert Fitness und Durchhaltevermögen. Gerade der hohe Anspruch aber stößt auf Resonanz. 200 Teilnehmer erwartet der PWV am Samstag, die diese Strapazen auf sich nehmen und ihre Leistungsfähigkeit auf die Probe stellen. Die Meisten kommen aus der Region, aus der Vorderpfalz, dem Saarland und dem Badischen. Vereinzelt melden sie sich auch aus weit entfernten Gegenden an wie aus Flensburg oder Berchtesgaden. Alle gemeinsam verbindet sie die Entschlossenheit, nach mehr als 42 Kilometern das Ziel zu erreichen. Das gilt für die Jüngsten ab acht Jahren ebenso wie für die Ältesten, die das 80. Lebensjahr schon überschritten haben. Weniger Ehrgeizige können sich für den Halbmarathon entscheiden (es ist der seither 13.) und damit für die Hälfte der zu laufenden Kilometer. Bei der Siegerehrung erhalten die Teilnehmer eine Urkunde und erstmals einen farbigen Button mit dem Motiv eines fröhlichen Wanderpärchens und ein Foto von unterwegs, das an der „Alten Burg“ aufgenommen wird, so Vorstandsmitglied Günter Breiner. Die Kosten dafür sind im Startgeld von vier Euro enthalten. Gestartet werden kann am Hilschberghaus in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Die Strecke führt über den Rodalber Felsenwanderweg, vorbei an prächtigen Felsgebilden und schönen Aussichten auf die Stadt. Vier Kontroll- und Verpflegungsstellen betreut der PWV unterwegs: am Hirschbrunnen (nach zehn Kilometern), auf dem Geisbühl (nach 18 Kilometern), an der „Alten Burg“ (nach 28 Kilometern) und im Leiterstal (nach 36 Kilometern). An den vier Rastplätzen werden belegte Brötchen und Getränke angeboten, warmen Tee gibt’s kostenlos. Zur gemütlichen Einkehr versammeln sich die Teilnehmer nach der Tour dann im Hilschberghaus zum verdienten Abendessen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Sing- und Gitarrengruppe des PWV Rodalben. |ns

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