Eisenberg „Fünf Prozent! Fünf Prozent!“

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Rund 150 Mitarbeiter haben sich gestern Nachmittag auf dem Gienanth-Betriebsgelände vorm Herrenhaus zum Warnstreik versammelt. Der Betriebsratsvorsitzende Thomas Brunck und sein Stellvertreter Manfred Becker sowie die IG Metall-Gewerkschaftler Mathias Franz und Carsten Naumer traten als Redner auf. Sie bezeichneten das Angebot der Arbeitgeber von 2,1 Prozent Lohnerhöhung für die nächsten 24 Monate als inakzeptabel. Die Streikenden äußerten ihren Unmut über das Arbeitgeberangebot mit Buhrufen und Pfiffen. Fünf Prozent mehr lautet die Forderung der Gewerkschaft, und „fünf Prozent“ wurde immer wieder lautstark skandiert. Die Redner bekräftigten die Entschlossenheit der Gewerkschaft IG Metall, ihre Forderungen durchzusetzen und nach der ersten Welle der Warnstreiks weitere Arbeitskampf-Maßnahmen folgen zu lassen. Sehr zufrieden mit der Anzahl der Teilnehmer zeigten sich die Initiatoren des Warnstreiks. Betriebsratsvorsitzender Brunck erläuterte, dass eine Notbesetzung bei den Hochöfen verbleiben musste und deshalb nicht alle Beschäftigten am Streik teilnehmen konnten. Ein weiterer Warnstreik bei Gienanth, an dem dann die Mitarbeiter teilnehmen können, die beim ersten Warnstreik Nachtschicht hatten, wird folgen. (kaib)

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