Rheinpfalz Fünf neue Sirenen benötigt

Fünf neue Sierenen müssten angeschafft werden, um in der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben wieder eine flächendeckende
Fünf neue Sierenen müssten angeschafft werden, um in der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben wieder eine flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung mit Sirenen möglich zu machen.

Der Verbandsgemeinderat Thaleischweiler-Wallhalben hat im Februar entschieden, die Sirenen in der Verbandsgemeinde (VG) zu erhalten. Sie sollen als wichtiges Mittel zur Warnung der Bevölkerung und zur Alarmierung der Feuerwehrleute bestehen bleiben. Was nötig ist, um das Sirenennetz in der Verbandsgemeinde sukzessive auf den neuesten Stand zu bringen und in die digitale Alarmierungskette zu integrieren, beschäftigte am Donnerstag den Bauausschuss.

Erster Schritt dazu sei gewesen, dass eine Fachfirma den aktuellen Zustand der Sirenen in der VG geprüft habe. Es wurde ermittelt, was erforderlich ist, um wieder eine flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung mittels Sirenen möglich zu machen, erläuterte Werner Scherer, der bei der Verbandsgemeinde für diesen Bereich zuständig ist. Das Ergebnis: Es müssten fünf neue Sirenen angeschafft werden. Auf dem Schlauchturm des Feuerwehrgerätehauses in Thaleischweiler-Fröschen soll eine Sirene mit 1800 Watt Leistung installiert werden. Die Sirene auf der Grundschule wird abgebaut und in Knopp-Labach im Ortsteil Labach installiert. In Höhfröschen soll zur Abdeckung des Oberdorfes und des Gewerbeparks eine Sirene (600 Watt Leistung) zusätzlich montiert werden. Solch eine Sirene wird auch in Petersberg installiert, um das Gewerbegebiet, in dem unter anderem die Firma Preißer beheimatet ist, alarmtechnisch abzudecken. Auf dem geplanten Feuerwehrgerätehaus in Rieschweiler-Mühlbach soll eine Sirene mit 1200 Watt Leistung angebracht werden. Eine solche Sirene braucht es auch in Weselberg, um die Menschen im Ortsteil Harsberg und im Gewerbegebiet an der Autobahn warnen zu können. Saalstadt hat seine Sirene abgebaut. Dort wird wieder eine Sirene installiert, erläuterte Scherer. Insgesamt wird die Verbandsgemeinde, wenn der Rat den Empfehlungen des Bauausschusses folgt, 120.214 Euro investieren, um die Sirenen im VG-Gebiet betriebstüchtig zu machen. Darin enthalten sind die Kosten für die neuen Sirenen (53.000 Euro), die Kosten für die Anlagen, die ersetzt werden müssen (37.800 Euro), sowie die Mängelbeseitigung (21.900 Euro). Da die Alarmierung der Feuerwehren digitalisiert wurde und wird, sollen die Sirenen künftig ins digitale Alarmierungsnetz eingebunden sein. Dazu werden digitale Steuerempfänger für die dann insgesamt 30 Sirenen benötigt. Die Kosten in Höhe von etwa 28.500 Euro sollen in den Haushalt 2019 eingestellt werden.

x