Rheinpfalz Erfolgreicher Mathe-Nachwuchs

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Zweimal Platz drei, einmal ein Sonderpreis – so lautet die Bilanz der Teilnehmer am „Mathematik ohne Grenzen“-Wettbewerb aus dem Kreis Kusel. Vom Gymnasium Kusel schafften die Klasse 10 a und der Kurs 11 M1 den Sprung aufs Siegertreppchen, der Kurs 11 M1 des Veldenz-Gymnasiums in Lauterecken wurde mit dem Sonderpreis für den besten Grundkurs ausgezeichnet. Die Siegerklassen der Region Nordpfalz wurden im Winnweilerer Festhaus ausgezeichnet.

Platz eins unter 62 teilnehmenden Klassen sicherte sich die 10 h des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern, die als Lohn eine Prämie von 450 Euro bekommen hat. Rang zwei (375 Euro) holte die 10 e des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern, die 10 a des Gymnasiums Kusel landete auf Platz drei. Bei den 11. Klassen hat sich der Kurs 11 M1 des Gymnasiums am Rittersberg gegen 64 Mitkonkurrenten durchgesetzt, gefolgt vom Kurs 11 M2 des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (beide Kaiserslautern). Platz drei teilen sich der Kurs 11 M2 des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern und der Kurs 11 M1 des Gymnasiums Kusel, der Kurs 11 M1 des Burggymnasiums Kaiserslautern belegte Rang fünf. Den Sonderpreis für den besten Grundkurs hat der Kurs 11 M1 des Veldenz-Gymnasiums Lauterecken erhalten. Gabriele Lapport, seit 19 Jahren Wettbewerbsleiterin für die Region Nordpfalz, hat mit Vertretern der teils langjährigen (Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz und Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz), teils vor einiger Zeit hinzugewonnenen Sponsoren (Mobotix-AG, Lionshilfe Kaiserslautern) die Preisverleihung vorgenommen. Ihr Dank galt den Institutionen für die unkomplizierte und großzügige Spendenbereitschaft sowie den Repräsentanten der Orts- und Verbandsgemeinde Winnweiler für den Veranstaltungsort und den „Pausensnack“ für die gut 300 Gäste. Ferner dankte Lapport den Kollegen der teilnehmenden Schulen für die Vorbereitung des Wettbewerbs in ihren Klassen und Kursen. Sie erläuterte Entstehung und Werdegang des Wettbewerbs, bei dem sich am 11. März dieses Jahres weltweit über 170.000 Schüler gleichzeitig den kniffligen Aufgaben gestellt haben – 17.000 allein in Rheinland-Pfalz. Die wachsende Beliebtheit erklärt sich die Leiterin mit der Kombination aus Kommunikation sowie Sprachen- und Mathekenntnissen innerhalb einer Klassen- oder Kursgemeinschaft: „Teamgeist ist der Schlüssel zum Erfolg“, betonte Lapport. Der zweite Vorsitzende des „Mathematik ohne Grenzen“-Fördervereins, Rolf Kilian, der den Wettbewerb vor 24 Jahren aus Frankreich nach Deutschland geholt hatte, verhehlte nicht seinen Stolz über diverse „Grenzüberschreitungen“ von MoG – angefangen bei den Schulfächern über Landes- und Staatsgrenzen bis hin zu anderen Kontinenten und Kulturen rund um die Welt. Für musikalische Begleitung hat das Orchester des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Kaiserslautern unter Leitung von Holger Stadtmeister gesorgt. (rm)

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