Rheinpfalz Endlich wird gebaggert
Endlich ist es soweit: Der seit Jahren geplante Ausbau der Triftstraße in Herschberg hat begonnen. Bis zum Jahresende soll sich die älteste Fahrbahn im allerersten Neubaugebiet in der Sickingerhöhgemeinde aus den 60er Jahren von einer Schlaglochpiste in eine schmucke Gemeindestraße verwandeln.
Bis dahin muss aber erst noch kräftig im Untergrund gebaggert werden, denn gleichzeitig werden auch der Abwasserkanal und die Wasserleitung erneuert, damit die Straßendecke nicht schon bald wieder aufgerissen wird. Auch Leerrohre für den späteren Einbau von Glasfaserkabeln werden verlegt. Drei bis vier Meter muss der Bagger ausheben, damit die Abwasserrohre in der Schulstraße an das Kanalnetz angeschlossen werden können. Später wird auf eine Länge von 140 Metern nicht nur eine neue Teerdecke aufgebracht, sondern es werden auch Bordsteine verlegt und der Bürgersteig mit Verbundsteinen gepflastert. Die Baukosten ohne Ingenieurleistungen betragen laut Verbandsgemeinde-Verwaltung 550.000 Euro. Von den Instandsetzungskosten für die Straße trägt die Gemeinde 30 Prozent. Der 70-prozentige Anteil der Anlieger wird über die wiederkehrenden Beiträge finanziert. Die Gemeinde ihrerseits erhält einen Zuschuss von 56.000 Euro für die Sanierung der Straße. Die ausführende Baufirma Staab aus Schmitshausen hofft, die Arbeiten insgesamt bis Ende des Jahres erledigen zu können. Das hoffen natürlich auch die Anwohner in den 16 Häusern der Triftstraße, die für eine neue Fahrbahn einige vorübergehende Behinderungen in Kauf nehmen müssen. Diese sollen nach Auskunft von Bauleiter Thomas Tretter so gering wie möglich gehalten werden. Trotz Sperrung für den Durchgangsverkehr sei die Zufahrt für medizinische Versorgung und Notfälle jederzeit möglich.