Rheinpfalz Einwurf: Viele Wenn und Aber

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Der Bundesgesetzgeber will, dass Kassenpatienten gegenüber Privatversicherten nicht benachteiligt werden. Das ist ein hehres Ziel. Um ihm wenigstens ein Stückchen näher zu kommen, wurden die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in die Pflicht genommen: Innerhalb von vier Wochen sollen nun Kassenpatienten bei Fachärzten einen Termin bekommen. Das klingt gut. Wer freilich das Kleingedruckte liest, dem wird angesichts der vielen „Wenn und Aber“ beinahe schwindelig. Nur ein kleiner Kreis der Kassenpatienten wird daher von dem neuen Service profitieren können. Die KV-Vorsitzende Sigrid Ultes-Kaiser hat zweifellos Recht, wenn sie von einer „mehr als bürokratischen Instanz“ spricht. Richtig ist aber auch, dass damit zumindest mal der Versuch unternommen wird, ein seit Jahren beklagtes Ärgernis für Kassenpatienten abzumildern.

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