Rheinpfalz Denkmalpreis für Waldpark

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Er erstreckt sich quer über die Grenze zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz bei Käshofen: Jetzt hat der Waldpark Schloss Karlsberg den Saarländischen Denkmalpflegepreis errungen. Seit einigen Jahren wird das verwunschene Waldgelände, in dem einst das Residenzschloss Karlsberg der Zweibrücker Herzöge stand, touristisch erschlossen. Um den „Karlslust“ genannten Park des Herzogs Karl II. August kümmern sich die beiden Anlieger-Bundesländer, der Saarforst, mehrere Kommunen, eine Stiftung und der Saarpfalz-Kreis. Rupert Schreiber vom Saarbrücker Landesdenkmalamt lobte den „beispielhaften Umgang mit dem Waldpark“. In den vergangenen Jahren wurden Überreste der Schloss-Orangerie und des Tosbeckens am Schwanenweiher (Foto) mit Cortenstahl ausgekleidet: Das rostende Material soll mit modernen Mitteln erahnen lassen, wie Teile des barocken Waldparks einst gestaltet waren. Nächstes Projekt im Park soll die Sanierung der Bärenzwinger-Ruinen sein: Neulich wurden in deren Mitte die Fundamente eines prächtigen Pavillons freigelegt. |ghm

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