Rheinpfalz Christoffelsmühle fehlt noch

Die Teilnahme am Breitbandausbauprojekt war das wichtigste Thema im Gemeinderat von Rathsweiler am Donnerstagabend. Die Gemeindevertreter sprachen sich bei einer Gegenstimme grundsätzlich dafür aus. Noch unklar ist jedoch der Status der Christoffelsmühle.
Sozusagen auf den letzten Drücker berieten die Ratsmitglieder das Thema Breitbandausbau. An Eigenbeteiligung stehen Kosten von 10.000 Euro im Raum. Dafür sollen mehrere internettechnisch unterversorgte „weiße Flecken“ angeschlossen werden. Darunter sind laut Ortsbürgermeister Siegmund Steiner unter anderem Teile des Neubaugebietes und Häuser an der Bundesstraße. Insbesondere für das Neubaugebiet sei ein Anschluss wichtig, argumentierten die Ratsmitglieder. „Wenn wir nicht teilnehmen, wäre das Stillstand und Rückschritt“, betonte Beigeordneter Peter Simon. Steiner schilderte, dass die Gemeinde im Dezember aus der Förderung herausgefallen war, dann aber überraschend wieder aufgenommen wurde. „Warum, konnte mir keiner erklären“, berichtete der Ortsbürgermeister. Ratsmitglied Wolfgang Horbach vermisste die Christoffelsmühle auf der Karte. Er bat die Verbandsgemeinde um Klärung des Status. Die Mühle gehört zwar zur Gemeinde Rathsweiler, wird allerdings wegen der Nähe zum Nachbarort telefontechnisch von Niederalben aus versorgt. Ob die nachträgliche Auflistung der Mühle Mehrkosten verursache, ist laut Verbandsbürgermeister Roger Schmitt noch unklar. Schmitt wies allerdings darauf hin, dass es wohl in nächster Zeit keine zweite Chance geben werde, sich zu diesen finanziellen Konditionen mit Förderung von Bund, Land und Kreis schnelleres Internet zu sichern. Wie schon in Ulmet gibt es auch in Rathsweiler Fragen von Einwohnern, die gerne eine Urne in einem bestehenden Erd-Rheingrab bestatten möchten. Rathsweiler nutzt den Friedhof von Ulmet mit. Im Nachbarort soll das Thema erneut auf die Tagesordnung. Sollte die Satzung dahingehend geändert werden, könnten auch Rathsweiler Bürger diese Bestattungsform künftig wählen. Aus den Erlösen der vergangenen beiden Brunnenfeste spendeten die Landfrauen rund 1500 Euro für die Gestaltung des Kinderspielplatzes. Die Linde in der Dorfmitte muss laut Steiner ausgeschnitten werden, damit wackelige Äste niemand gefährden. Bei dieser Gelegenheit soll der ortsprägende Baum näher untersucht werden. Falls er nicht mehr sicher sei, müsste er gefällt werden, informierte Steiner. |suca